Hamburg auf dem Weg zur Fahrradstadt

Fahrradfahren ist im Trend und gerade in einer weltoffenen Stadt wie Hamburg auch keine Seltenheit mehr. Hamburg wird Fahrrad freundlich und soll es weiter werden. Dies zeigt sich an vielen Ecken und Enden der Stadt. So stehen beispielsweise immer mehr Parkplätze für Fahrradfahrer zur Verfügung, damit die Fahrräder leichter und vor allem sicherer untergestellt werden können. Der Trend kommt aber nicht von irgendwoher. – Es ist vor allem dem Verlangen der Bewohner zu verdanken, immer mobiler sein zu wollen und das unabhängig von Sprit, Steuern und irgendwelchen Nebenkosten.

Mit dem Fahrrad zu fahren ist nicht nur ein Trend, sondern auch gut für die Umwelt. Umfragen beweisen, dass immer mehr und vor allem jüngere Fahrer lieber zum Fahrrad greifen als sich ein Auto anzuschaffen. Aufgrund der Bewegung kann auch noch die Gesundheit verbessert werden. Fahrradfahrer wissen, dass sie durch das Verwenden von Fahrrädern nicht nur flexibler sind, sondern zur Rush-Hour und besonders bei kürzeren Strecken auch schneller.

Mit dem Fahrrad flexibel, schnell und umweltschonend ans Ziel

Das Fahrrad muss nämlich nicht erst angemeldet werden, um es verwenden zu dürfen. Es wird noch nicht mal ein Führerschein benötigt. Geht es um kurze Distanzen, so hat das Fahrrad gegenüber dem Auto einen großen Vorteil. Es ist eindeutig schneller am Ziel. Daher ist das Fahrradfahren vor allem für Studenten oder Berufstätige günstig, welche in der Nähe der Arbeit oder eben auch in der Nähe der Uni wohnen.
Bereits im Jahr 2020 wird mit einem Anstieg der Fahrradfahrer um bis zu 25 Prozent gerechnet. Das ist mehr als das Doppelte im Vergleich zum zuletzt gemessenen Wert.

Bis zu 80 Einzelmaßnahmen sind für den Ausbau geplant

Aufgrund des Anstiegs der Radfahrer hat sich die Stadt Hamburg bemüht, die Radwege weiter auszubauen und dafür zu sorgen, dass es Radfahrern bessergeht. Fakt ist, diese Stadt ist auf dem besten Weg, eine Fahrradstadt zu werden. Mit dem Ausbau der Stellplätze für Fahrräder sind die ersten Schritte getan, weitere sollen folgen. Nie mehr lange auf den Bus warten zu müssen, ist nur ein Vorteil der Fahrrad-Trendwende.
Bis zu 80 Einzelmaßnahmen sind insgesamt geplant, damit Hamburg Fahrrad freundlicher wird. Bereits 2008 wurde vom Senat eine Radverkehrsstrategie in Zusammenarbeit mit Verbänden verabschiedet. Hierzu zählen neben dem Ausbau von Stellplätzen, der Ausbau von Radwegen in der Stadt und vor allem der Bau geradliniger Radverkehrswege. Die sogenannten Velorouten ermöglichen Fahrradfahrern eine optimale Verbindung abseits der Hauptverkehrsadern. Die Fahrradstraßen verlaufen vom Zentrum aus sternenförmig zu den wichtigen Bezirken sowie ringförmig zwischen den Bezirken. Bis zum Jahr 2020 sollen diese Straßen eine Gesamtlänge von 280 Kilometern erreichen und auch entsprechend ausgeschildert sein.

Touristen, aber vor allem Hamburgs Einwohner, werden von der neuen Fahrradinfrastruktur profitieren können. Der Anteil teurer, lauter und schmutziger Verkehrsmittel wird somit hoffentlich weiter reduziert werden können.
Für Besucher gibt es bereits spezielle Fahrradrouten, die an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbeiführen. Diese können auch im Vorfeld gebucht werden. Am besten ist es, einfach mal beim Hotel nachzufragen, bei welchem die Übernachtung gebucht wurde, oder im Internet zu suchen. Die Fahrradtouren werden regelmäßig angeboten und bieten gerade für jene, welche die frische Luft lieben, eine gute Möglichkeit, Hamburg von allen Seiten zu erleben. Sie sind auch genau das Richtige für jene, welche nicht mehr allzu gut zu Fuß unterwegs sind. Viele der Touren sind jeweils 30 km lang oder länger, sodass man die Möglichkeit hat viel zu sehen und anschließend seinen Verwandten oder Freunden zu erzählen.

Hamburgs bewegte Geschichte seit dem Mittelalter

Karl der Große erbaute im 9. Jahrhundert im Norden eine Missionsstadtund begann mit der Missionierung der Bewohner. Sein Sohn Ludwig der Fromme errichtete nach dem Tod seines Vaters die Festung Hammaburg im Jahre 832. Der genaue Standpunkt der Festung, die Hamburg seinen Namen verlieh, ist jedoch unklar.

Später wurde die Burg zum Erzbistum des Erzbishof Ansgar von England, welcher den Vorsatz hatte von diesem Standort aus den gesamten Norden zu missionieren. Der Standort wurde jedoch aus Sicherheitsgründen nach Bremen verlegt. Die Hammaburg wurde unterdessen zur Heimat vieler Händler und Handwerker.

Im Jahre 1066 kam es aufgrund der erwarteten, zu hohen Abgaben an die christlichen Klöster und Bistümer zu Überfällen der Slawen auf die Siedlungen in Hamburg, Schleswig und Holstein, bekannt als Slawenaufstand. Viele Bewohner Hamburgs starben oder wurden versklavt.

Die Schauenburger

Die Verteidigung der Stadt verbesserte sich erst als der Graf von Schauenburg im Jahre 1106 die Regierung der Stadt übernahm. Er sorgte für den Sieg gegen die Angreifer von außerhalb und holte viele Kaufleute in die Neustadt. Die Zollfreiheit bewirkte einen wirtschaftlichen Aufschwung und ließ 1189 durch den Einfluss von Kaiser Barbarossa die reiche Stadt Hamburg entstehen. Die Kirche in der Person des Erzbischofs zerstritt sich mit den Schauenburgern und konzentrierte ihr Wirken auf die Altstadt.

Hansestadt Hamburg

Als im Jahre 1350 für mehrere Monate die Pest in Hamburg grassierte, starben circa 6000 Menschen, wodurch sich die Zahl der Einwohner um 50 % reduzierte.

Mit der Ernennung zur Hansestadt im Jahre 1360 florierte der Handel Hamburgs. Nicht zuletzt geschah dies auch durch die Funktion als Nordseehafen, in Konkurrenz zur sehr mächtigen Handelsstadt Lübeck.

Am 20. Oktober 1401 wurden der Piratenkapitän Klaus Störtebeker und seine 73 Besatzungsmitglieder auf dem Grasbroek enthauptet und deren Köpfe zur Abschreckung dort aufgespießt. Vorher hatte man Störtebeker versprochen, dass alle Kameraden, an den er nachdem er enthauptet wurde noch vorbeikommen könnte, begnadigt würden. Entgegen diesem Versprechen wurden diese elf Piraten trotzdem geköpft.

Die erste Verfassung und die Folgen des Dreißigjährigen Krieges

Anfang des 15. Jahrhunderts rebellierten in vielen Hansestädten die Bewohner gegen zu hohe Abgaben an die reichen Stadträte. Damit dies nicht auch in Hamburg passierte, erhielt Hamburg im Jahre 1410 seine erste Verfassung. Diese äußerst fortschrittliche Verfassung gab den Bürgern viele wichtige Rechte, wie die Zustimmungspflicht der Bürger vor einer Kriegserklärung.

Im 16. Jahrhundert mauserte sich Hamburg zu einer der wohlhabendsten Städte Europas und es entstand dort die erste Börse Deutschlands.
1618 bis 1648 wütete auch in Hamburg der Dreißigjährige Krieg. Die Hansestadt rüstete jedoch stark auf und verzeichnete daher nicht ganz so große Schäden und Verluste.

Hamburg wird Freie Reichsstadt

Dänemark war gegenüber Hamburg im Jahre 1768 stark verschuldet. Um einen Krieg zu vermeiden, einigte man sich darauf Dänemark die Schulden zu erlassen, wenn diese im Gegenzug die Stadt Hamburg als Kaiserliche Freie Reichsstadt akzeptierte.

Napoleon besetzte 1806 Hamburg und verhängte eine Kontinentalsperre, welche den Handel mit England untersagte und damit Arbeitslosigkeit und Elend über Hamburg brachte.

Die vorübergehende Besatzung der Russen 1813 führte ebenfalls lediglich zur Plünderung der Stadt und zur erneuten Belagerung durch die Franzosen. Erst als 1814 eine Aufgabe der Franzosen erfolgte, konnte sich Hamburg wieder erholen.

Der große Brand

1842 ereilte eine erneute Katastrophe die Stadt, als ein Feuer in einer Zigarrenfabrik ausbrach. Dabei verbrannte ein Viertel der Stadt, darunter 3 Kirchen, 41 Straßen und 1749 Häuser.

In der Speicherstadt wurde 1885 der Freihafen erbaut, in welchem Waren unverzollt gelagert und verkauft werden durften. Viele Bürger mussten deswegen damals in andere Stadtbezirke zwangsumgesiedelt werden.

Der Freihafen verhalf Hamburg wieder zu florierendem Handel.

1892 wütete zehn Wochen lang die Cholera in Hamburg und kostete 9000 Einwohner ihr Leben. Der Entdecker des Cholera Bazillus, Professor Dr. Robert Koch, erbostete sich über den Zustand der Elendsviertel und half dabei die Krankheit zu besiegen.

Hamburg wächst

Bis zum 19. Jahrhundert waren St. Pauli und Altona noch eigenständige Städte, die sich außerhalb der mittelalterlichen Stadtgrenzen Hamburgs befanden. In Hamburg selbst lebten damals nur 50.000 Einwohner, was sich aber um 1900 änderte, denn durch die Industrialisierung und die Eingemeindung der umliegenden Ortschaften wuchs die Einwohnerzahl auf eine Million an. Durch das das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 bekam die Stadt ihre heute noch bestehenden Grenzen.

Die Weltkriege

1914 bis 1918 kamen mit dem ersten Weltkrieg wieder Elend und Hunger nach Hamburg. Die Stadt beklagte 40.000 Gefallene und viele schwerverletzte Soldaten.

Im Anschluss an den ersten Weltkrieg übernahm ein Senat aufgrund der Wirtschaftskrise die Regierung von Hamburg und dieser erließ eine demokratische Verfassung. So lebte der Handel in Hamburg wieder auf. Die demokratische Regierung wurde allerdings durch die Nazis bekämpft.

1933 wurde die Hamburger Bürgerschaft aufgelöst, da die Nationalsozialisten bei der Wahl die Stimmenmehrheit erlangten. Da diese einen großen Hafen an Stelle mehrerer kleiner Häfen benötigten, kam es 1937 zum Groß-Hamburg-Gesetz.

Der zweite Weltkrieg von 1939 bis 1945 forderte erneut zahlreiche Opfer. Im Juli 1943 wurden viele der Hamburger Stadtteile zerstört und über 42000 Menschen getötet. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof befindet sich ein Massengrab und erinnert so als Mahnmal, an die bis zu 55000 Opfer der Hamburger Konzentrationslager und alle weiteren Opfer des zweiten Weltkrieges.

Im Jahre 1949 ernannte man Hamburg zur Freien und Hansestadt und zu einem selbständigen Bundesland.

Die Flutkatastrophe

In der Nacht zum 17. Februar 1962 verloren aufgrund einer Flutkatastrophe in Hamburg 60.000 Einwohner ihr Zuhause und 317 Menschen starben. Der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt setzte zur Hilfe Bundeswehrsoldaten ein und erhöhte die Deiche auf 7,20 Meter. Diese Maßnahme sorgte dafür, dass die Deiche allen weiteren Sturmfluten standhielten.

Die Eröffnung des neuen Elbtunnels fand am 10. Januar 1975 statt. Dies sorgte für eine extreme Verbesserung der Nord-Süd-Verbindung.

Neuste Geschichte

In Hamburg bekamen 1999 gleichgeschlechtliche Paare zum ersten Mal die Chance zu heiraten. Die Hamburger Ehe beinhaltet zwar keine Rechte und Pflichten, gilt jedoch als Vorläufer für die im Jahre 2001 bundesweit anerkannte eingetragene Lebensgemeinschaft, inklusive Rechten und Pflichten.

1997 wurde durch die Bürgerschaft Hamburgs der Bau der Hafencity beschlossen, welcher 2001 begann und circa 2020 beendet werden soll.

Alles, was man über Hamburg wissen sollte

Die Hansestadt Hamburg, auch „Das Tor der Welt” genannt, ist geprägt durch seine Seefahrertradition. Doch die zweitgrößte Stadt von Deutschland hat noch viel mehr zu bieten.

Hamburg in wissenswerten Fakten und Zahlen

Hamburg liegt im nördlichen Teil Deutschlands und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 755,3 km², verteilt auf 92 % Landfläche und 8 % Wasserfläche. Der Hafen von Hamburg ist ca. 74 km² groß. Die Alster, wird unterteilt in die Binnenalster im Hafen der Stadt mit einer Größe von 0,2 km² sowie die Außenalster mit 1,6 km².

Die Einwohnerzahl Hamburgs beträgt 1.814.597 Personen (Stand 2015), von denen 889.961 Personen männlich und 924.636 Personen weiblich sind. Somit besteht eine Bevölkerungsdichte von 2.409 Personen je km². Es gibt 1.002.000 Haushalte in Hamburg, davon 505.000 Singlehaushalte.

Im Jahr 2015 waren 1.179.000 Einwohner von Hamburg erwerbstätig.

Mit 116,1 Meter über Normalnull ist der Harburger Berg die höchste Erhebung der Stadt. Die niedrigste Stelle befindet sich im Stadtteil Neuenfelde und hat eine Tiefe von 0,8 Meter unter Normalnull.

Hamburger Bauwerke

Erwähnenswerte Höhen von Bauten der Stadt sind Sankt Michaelis (Michel) 132 Meter, der Heinrich-Hertz-Turm 278 Meter, die Ruine der Nikolaikirche 148 Meter, die Elbphilharmonie 110 Meter, das Radisson Blu Hotel Hamburg ca. 100 Meter und das Emporio Hochhaus mit 98 Metern.

Es gibt in Hamburg zwei Elbtunnel, den alten Elbtunnel mit einer Länge von 470 Meter und den neuen Elbtunnel, der 3.325 Meter lang ist.
Insgesamt existieren in Hamburg 8.877 Straßen, Brücken und Plätze. Davon sind 2500 Brücken.

Die Gesamtlänge der Hamburger Autobahnen beläuft sich auf 82 km.

Hamburg hat die Postleitzahl 20095, die Autos tragen das Kennzeichen HH und telefonisch erreicht man die Einwohner mit den Vorwahlen 040, 04721 und 04105.

Natur erleben in Hamburg

Hamburg ist so viel mehr, als einfach nur Stadtleben und Wasser. Wenn man die Natur genießen möchte, bietet Hamburg zahlreiche Möglichkeiten an. Gerade Vogelbeobachter werden hierbei voll und ganz auf ihre Kosten kommen können. Denn während der Brutzeit von März bis Juli können Besucher oder Einwohner der Stadt die Störche beim Brüten beobachten.

Störche sind gesellige Tiere und ein Paar bleibt meist ein ganzes Leben zusammen. Insgesamt werden jedes Jahr bis zu 26 Paare in Hamburg erwartet. Ein Storchenpaar zu sehen oder zu finden, ist demnach nicht ausgeschlossen. Vogelfreunde sollten das eigene Fernglas nicht zu Hause liegen lassen.

Störche und andere Vogelarten zu beobachten, kann auch als perfekter Ausgleich angesehen werden. Wer dem hektischen Leben der Stadt entfliehen möchte, kann mit einem Besuch in der Natur einfach abschalten. Da Hamburg oft von schlechtem Wetter betroffen ist, kann es allein schon für die eigene Seele von Vorteil sein, für Abwechslung in der Natur zu sorgen. Grüne Farben entspannen und die frische Luft und Ruhe sorgen für einen guten Ausgleich bei der Hektik des Alltags.

Wandertouren in und um Hamburg

Es empfiehlt es sich, eine Obsttour durch das alte Land zu machen oder einfach nur zum Wandern in die Hamburger Berge zu gehen. Das bedeutet, dass Hamburg auch Berge hat. Wenn auch nicht solche, wie die Alpen es sind, aber immerhin.

Wenn es dann doch noch etwas bunter werden soll oder auch wärmer, falls die Außentemperatur mal wieder zu wünschen übriglässt, kann ein Besuch im Schmetterlingshaus das Richtige sein. Hierbei ist es möglich, Schmetterlinge in allen Lebenslagen zu beobachten. Das Highlight hierbei sind die exotischen Arten, welche ein subtropisches Klima zum Leben benötigen. Wenn es also draußen kalt ist, kann ein Besuch im Schmetterlingshaus, möglichst ohne Jacke, für die notwendige Aufwärmung sorgen.

Von Heilkräutern bis zu naturgetreuen Friedhöfen

Natürlich kann es auch einfach mal schön sein, sich auf eine Bank zu setzen, welche in der Nähe von einem alten Baum in einem Park steht. Wenn die grüne Seite von Hamburg mal auf eine vollkommen neue Art und Weise erlebt werden möchte, kann man auch Führungen buchen. Diese können recht spezifisch sein und dazu einladen, sich in der Heilkräuterkunde oder Ähnlichem weiterzubilden. Um in den Genuss einer solchen Kräuterwanderung zu kommen, macht es Sinn sich in den Jenischpark zu begeben. Für ein kleines Entgelt können die Kräuterwanderungen mit wechselnden Themen besucht werden. Hierzu gehören beispielsweise die „Kräuterkunde im Jahreslauf“ oder „Heilende Nahrung (Lebenskraft aus heimischen Kräutern)“.

Einzigartige Naturschutzgebiete im Stadtgebiet

Mitten in der Stadt gibt es auch noch neben grünen Flächen die Möglichkeit, auf richtige Strandabschnitte zu stoßen. Die Boberger Dünen sind ein gutes Beispiel dafür. Große Teile sind nur mit Sand übersät, was so manchen Besucher ins Staunen bringt.

Geht es nach der Größe, so ist es immer noch der Stadtpark, welcher die größte Natur- und Erholungsfläche in der Stadt bietet. Es ist auch möglich, den Sport mit der Natur zu verbinden. Hierfür bietet sich eine Kanufahrt auf der Alster an.

Alle, welche es auch ein wenig geheimnisvoll lieben, sollten sich für einen Besuch auf den Friedhöfen der Stadt entscheiden. Hierbei gibt es ebenso genug Möglichkeiten, die Natur von ihrer schönsten Seite zu erleben. Ein Ohlsdorfer Friedhof mit einer Größe von ungefähr 400 Hektar ist er der größte und bekannteste Friedhofspark der Stadt. Hier können neben der Landschaft und Ruhe, die Gräber berühmter Persönlichkeiten Hamburgs besucht werden, darunter befinden sich Persönlichkeiten wie Hans Albers, Wolfgang Borchert und Helmut Schmidt.

Hamburg hat viel zu bieten, was Ausflugsziele betrifft. Mit dem Naturschutzgebiet Raakmoor kann in der Nähe der Innenstadt auch ein altes Hochmoor bestaunt werden, welches im Rahmen von Rekultivierungsmaßnahmen wiedervernässt wurde. Es handelt sich hierbei um abgetorftes Hochmoor. Hinzu kommt ein einmaliger Vegetationsreichtum aus absterbenden Bäumen, Wasser- und Moorpflanzen. Ein weiteres Moor ist das Wittmoor. Selbst Spaziergänger können von diesem Moor profitieren, da es mit vielen Wanderwegen zu dem Geheimtipp für Naturbeobachtungen gezählt werden darf. Das Naturschutzgebiet befindet sich im Norden Hamburgs.

Hamburg kostenlos entdecken

Da Hamburg eine recht teure Stadt ist, kann es von Vorteil sein, Hamburg von einer anderen Seite kennenzulernen. Denn auch diejenigen, welche nicht ganz so viel Geld haben, werden in Hamburg auf ihre Kosten kommen. Es kommt sogar noch besser. Um Hamburg entdecken zu können, braucht es oftmals gar keinen Cent. Das klingt zu gut um wahr zu sein? – Irrtum!
Es sind vor allem die Attraktionen, welche draußen warten, die meist kostenlos sind.

“Ein gutes Beispiel hierfür sind die Wasserlichtkonzerte” in der Stadt. Jedes Jahr im Sommer finden die Wasserlichtspiele am Parksee, im ehemaligen Zoologischen Garten und späterem Vergnügungspark „Planten un Blomen“ vom Mai bis in den Herbst statt.
Die Wasserlichtkonzerte sind nichts anderes als die Zusammensetzung von Wasser und Musik. Das bedeutet, dass sich das Wasser zur Musik bewegt. Auch im kommenden Jahr gibt es wieder ein regelmäßig wechselndes Programm mit klassischer Musik bekannter Komponisten, Film- und Tanzmusik.

Im Park „Planten un Blomen“ gibt es noch mehr zu erleben

Neben dem Konzert mit Wasserspielen gibt es noch ein weiteres Element an jedem Sonntag zu bestaunen. Ein Feuerspektakel rundet die Woche perfekt ab. Die Wasserlichtspiele sind für Jung und Alt ein Erlebnis. Egal ob allein, mit der Familie oder dem Partner, wer die Natur und die Musik liebt, sollte sich diese kostenlose Möglichkeit nicht entgehen lassen. Neben den Klängen und Bildern bietet der Park auch im Hellen eine beindruckende Vielfalt an Pflanzen und Blumen, die es zu bestaunen und entdecken gilt. Allein der Rosengarten beherbergt mehr als 300 verschiedene Arten.
Für die kleinsten Besucher gibt es in dem Park zudem einen großen Kinderspielplatz und an der Wallanlage im Sommer ein Kindertheater. Im Winter wird die Fläche zum Schlittschuhlaufen genutzt.

Neben den spannenden Dingen zum Entdecken, bietet Hamburg auch für sportlich aktive Menschen, die sich fit halten möchten, viele kostenlose Work-Out Möglichkeiten. Sich in Hamburg auf Trab zu halten, ist in der Hafenstadt überhaupt kein Problem. Denn es gibt sogenannte Trimm-Dich-Pfade. Ein Hindernislauf, welcher der Reihe nach durchlaufen werden muss. Die Übungen können auch für weniger Aktive für einen sportlichen Ausgleich sorgen. Was will der sportliche Besucher mehr? Das Geld für ein Fitnessstudio kann sich somit jeder sparen.
Natürlich macht es am meisten Spaß, wenn auch das Wetter mitspielt. Da das Wetter aber nicht allzu oft Sonnenschein in Hamburg zulässt, sollte eine wetterfeste Sportkleidung in keinem Schrank oder Reisegepäck fehlen.
Trimm-Dich-Pfad-Parcours machen es den Hamburgern, aber auch den Besuchern leicht, auf modernen Geräten in der freien Natur trainieren zu können. Am besten und schönsten ist es allerdings, wenn man in der Gruppe oder im Zweier-Team trainieren kann. Das motiviert.

Ein wenig China in Hamburg mit dem Yu Garden

Entspannter geht es zu, wenn man den Yu Garden besucht. Hier kann man fernöstliche Kultur und Kunst erleben. Es handelt sich bei dem Garten um das chinesische Kulturzentrum in Hamburg. Ein Erlebnis für alle Einheimische und Touristen.
Der Garten und die Teichlandschaft umgeben ein Teehaus, welches in chinesischer Gebäudearchitektur errichtet wurde. Hier können in zwei Sälen bis zu 350 Personen untergebracht werden, sodass der Ort für Tagungen, Konferenzen oder auch private Veranstaltungen gut geeignet ist.
Der darum liegende Park ist für jeden Interessierten zugänglich, ebenso wie das Teehaus selbst. In Verbindung mit den Teichen wird die hierbei geschaffene Landschaft zu einem gern gesehenen und oft besuchten Highlight in Hamburg. Shanghai ist die Partnerstadt Hamburgs und hat einen wichtigen Teil zur Fertigstellung des Ensembles beigetragen. Im fernöstlichen Teehaus kann man nicht nur Tee trinken, sondern auch einen Blick auf die chinesische Malerei, als auch die Kalligrafie-Kunst werfen.

Wer sich bei seinen Ausflügen in Hamburg nicht ausschließlich mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß fortbewegen möchte, sollte am Lastenfahrrad Klara nicht achtlos vorbeigehen. Das Fahrrad kann für einen bestimmten Zeitraum kostenlos ausgeliehen werden. Egal ob nun Einkäufe oder gar Umzüge bevorstehen, mit dem Fahrrad kann der Alltag in Hamburg leichter gemeistert werden. Es sollte allerdings beachtet werden, dass das Fahrrad lediglich bis zu einem Gewicht von 185 Kilogramm belastbar ist. Das Gesamtgewicht gilt mit dem Fahrer zusammen.

Besondere Orte: Der Hamburger Hafen

Der Hamburger Elbhafen ist der größte Seehafen Deutschlands und außerdem einer der zehn größten Containerhäfen weltweit. Besucher können vom Ufer oder einem Ausflugsboot aus den Schiffen aus aller Welt beim An- oder Ablegen zuschauen. Den besten Ausblick bietet jedoch der Hamburger Michel, ein Glockenturm der Barockkirche St. Michael, einem Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg.
420 Seeschiffe nennen den Hamburger Hafen ihre Heimat. Zudem verfügt der Hamburger Hafen über vier besonders große Container-Terminals und 60 Hafenbecken.
Eine besondere wirtschaftliche Bedeutung hat der Freihafen in Hamburg. Dort können auf 16 km² die Waren zollfrei umgeschlagen werden. Die Zollgebühr ist erst beim Verlassen des Freihafens fällig.

Am Wasserbahnhof zwischen Niederhafen und dem Fischmarkt kann man zu jeder Zeit des Jahres wunderbar spazieren gehen. Während man über 688 Meter Gesamtlänge der schwimmenden Brücken wandert, hat man einen typischen Blick auf Hamburg und seine Eigenarten. Nirgendwo sonst ist es so bunt, multikulturell und schön.
Die St. Pauli Landungsbrücken lässt einem die typische „Hamburger steife Brise“ um die Nase wehen und so den charakteristischen Geruch der Binnenalster erkennen. Von hier aus hat man die beste Aussicht und gute Chancen auf tolle Fotomotive.
In Hafennähe gibt es viele kleine Geschäfte, die Andenken anbieten und auch die Restaurants und Cafés sind so zahlreich, dass für jeden Besucher ein nettes Plätzchen zum Verweilen bereitsteht.

Auf dem nahen Fischmarkt bekommt der Interessierte nicht nur frischen Fisch, sondern auch viele andere und seltene Ware, wie beispielsweise tropische Pflanzen. Allerdings ist der Fischmarkt nur frühmorgens geöffnet, so dass man entweder früh aufstehen oder die Nacht durchmachen muss.
Die Speicherstadt ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Noch heute werden in den alten Backsteinbauten Waren aus der ganzen Welt gelagert. Mit einem Ausflugsschiff kann man diese Bauten bewundern oder eines der Museen besuchen. Bekannt ist das Miniatur Wunderland, welches kleine Kopien von realen und erfundenen Städten und Ländern ausstellt.

Tourismusstadt Hamburg

Tourismusstadt Hamburg

Durch sein breites Angebot an Musicals erlebt der Tourismus in Hamburg seit den 1980er Jahren einen steten Aufschwung. Die Zahl der Übernachtungen stieg zwischen den Jahren 2004 und 2014 um 103 %. Allein 2014 übernachteten 6,1 Millionen Besucher an 12 Millionen Nächten in den 348 Hamburger Gastgewerben. Im Durchschnitt blieben die Gäste für die Dauer von 2 Tagen in der Hansestadt.

Einkaufsmöglichkeiten

Hamburg besitzt viele schöne Einkaufspassagen in Form von überdachten Galerien. Dies ermöglicht es den Besuchern, den Einkauf auch bei schlechtem Wetter genießen zu können. Besonders zentral gelegen sind die Alsterarkaden das Hanse Viertel, der Bleichenhof, die Gänsmarkt Passage und die Galleria. In angenehmer Atmosphäre kann man hier Restaurants, Cafes und Geschäfte besuchen.

Shoppingprofis finden etwas von der Innenstadt entfernt gelegen, die größeren Einkaufszentren wie das Billstedt-Center, das Einkaufszentrum in der Hamburger Straße in Barmbek, das Alstertal-Einkaufszentrum in Poppenbüttel, das Phoenix Center 136 in Hamburg-Harburg oder das Elbe-Einkaufszentrum in Osdorf.

Restaurants

Eine sehr große Auswahl an Restaurants findet man im Schanzenviertel, dem Szene-Viertel von Hamburg. Neben der Partymeile kann hier jeder Besucher, egal welchen Alters, das passende Restaurant für seine Vorlieben finden.

Im Portugiesenviertel in der Neustadt spürt man die typisch südländische Lebensart, während man Meeresfrüchte genießt und der Duft von Knoblauch in der Luft liegt.

Kleine Seemannskaschemmen, aber auch regelrechte Gourmetrestaurants entdeckt man in St. Pauli und auf der Reeperbahn. Seemannskost und frisch gefangenen Fisch serviert man den Gästen der Restaurants rund um den Fischmarkt.

Extravagant sind die Restaurants Schwerelos und Zeitlos in der Hamburger Neustadt.

Im Schwerelos bestellt man sein Essen und seine Getränke per Touchscreen und sieht diese auf einer Achterbahn über sich schweben, bis sie dann schließlich auf dem Tisch landen. Das Zeitlos dagegen ist eine Lounge welche kulinarische Häppchen in angenehmer Atmosphäre anbietet.

Restaurants, Bars und Gaststätten für gehobene Ansprüche befinden sich in Eppendorf, Blanknese, in Nähe der Binnenalster und der Elbchaussee.

Eine besondere Aussicht auf den beleuchteten Containerhafen hat man beim abendlichen Besuch der Beachclubs an der großen Elbstrasse. Hier kann man seinen Cocktail im Liegestuhl genießen.

Hotels

Hamburg bietet Hotels aller Preisklassen. Berühmte Hotels wie das Vier Jahreszeiten oder das Atlantic Hotel befinden sich direkt in der Hamburger Innenstadt. In den angrenzenden Stadtteilen wie St. Pauli oder Altona sind die Hotels etwas günstiger und trotzdem gute Ausgangspunkte um die Stadt leicht erkunden zu können.

Hamburgs Elbphilarmonie erleben

Die Elbphilharmonie soll die Adresse für Musikliebhaber und Kenner werden. Am 4. November 2016 wurde zunächst die Plaza, ein großer Platz in 37 Metern Höhe mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt feierlich eröffnet. 582 Leuchten sorgten für ein perfektes Ambiente. Im 2017 ist es dann endlich soweit und die Elbphilarmonie vollständig zugänglich. Das erste Konzert wurde vom NDR Sinfonieorchester gegeben und fand im Großen Saal statt als Teil einer drei Wochen andauernden Eröffnungsfeier. Entworfen wurde der beeindruckende Bau, welcher schon im Jahr 2007 begann, von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron.
Das was dann hier gespielt werden soll, wird Rang und Namen haben. Egal ob es nun Klassik, oder Jazz ist, wer es gerne ein wenig hochwertiger bei der Musik mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Möglichkeiten des Musikgenusses sollen aufgrund moderne Saaltechnik immens sein. Online ist es jetzt schon möglich, die einzelnen Events anzuklicken und anschließend Tickets zu kaufen.

Doch die Elbphilharmonie ist weit mehr als nur ein Konzertsaal. Die Architektur lies es zu, dass noch Platz für ein Hotel als auch viele Luxus-Apartments war. Somit ist es beispielsweise Konzertbesuchern möglich, auch gleich die passende Unterkunft vor Ort zu buchen nachdem ein schöner Abend genossen werden konnte. Es werden nicht nur Einzel- und Doppelzimmer angeboten, sondern auch Familien sind willkommen.
Wie der Name schon vermuten lässt, steht das Gebäude direkt am Wasser und ist aufgrund seiner Architektur schon von weitem sichtbar. Das Gebäude, welches schon jetzt liebevoll Elphi genannt wird, ist ein Design-Highlight. Wie ein übergroßer Spiegel wirkt das Gebäude auf den Betrachter. Das Wasser und vor allem auch ein Teil des Hafens werden damit eindrucksvoll widergespiegelt.

Konzerte auf einem neuen Level erleben können

Es ist der obere Teil der Elbphilarmonie, welcher besonders in Erscheinung tritt. Denn anders als ein herkömmliches Gebäude, verfügt das Konzerthaus über ein extra für den Konzertsaal entworfenes Dach. So wird sie von innen wie von außen zum Hingucker. Schon jetzt ist die Elbphilarmonie das Aushängeschild der Hansestadt Hamburg. Selbst wenn es Jahre gedauert hat, den Bau in die Tat umzusetzen, die Arbeit hat sich ausgezahlt.
In der ersten Saison gibt es gleich mehrere Uraufführungen zu sehen und vor allem zu hören. Dazu gehören die Inszenierung „Call me God“ von und mit John Malkovich sowie die Konzertreihe „¡Viva Beethoven!“ mit dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar aus Caracas. Gespielt werden aber nicht nur klassische Werke wie von Beethoven, sondern auch jazzige, poppige und andere Musikrichtungen gehören zum Programm. Die Wahl zu haben zwischen verschiedensten Musikstilen, macht den besonderen Reiz dieser Location aus. Und wer kann schon behaupten, über der Elbe einem Konzert gelauscht zu haben.

Hierbei ist es auch möglich, wohl eine der schönsten und gleichzeitig imposantesten Orgeln zu betrachten, welche es in Deutschland gibt. Sie wurde extra so gebaut, dass die Zuschauer sie berühren können, wenn sie es möchten. Dazu wurde die Orgel direkt in die Sitzreihen gebaut. Erfühlen und Erfassen. Das ist nirgendwo anders möglich, als bei der Elbphilharmonie.
5.000 Pfeifen sorgen für einen unverwechselbaren und einmalig schönen Klang. Ob die Orgel als sägend oder auch glockenartig beschrieben wird, hängt vom Geschmack ab.
Die Architektur der Elbphilharmonie erinnert ein wenig an ein Zelt, gerade so als wäre das Dach einfach über ein paar Mauern gespannt worden. Das erweckt den Eindruck von Leichtigkeit. Ganz so wie die Musik im Inneren dann erklingen wird, so soll auch das Äußere der Elbphilharmonie nach Beweglichkeit und Leichtigkeit aussehen. Ursprünglich war das Gebäude ein Lagerhaus aus dem Jahr 1875. Nun hat es sich zu einem Vorbild für alle Konzerthäuser in Europa entwickelt.

Beeindruckende Fassadenelemente sorgen für große Effekte

Ein wenig erinnert das Konzerthaus aber auch an ein Sportstadion. Die Zuschauer sind immer nah am Geschehen, ganz gleich, wo sie einen Platz gebucht haben.
Das was bei der Philharmonie so spiegelt, ist tatsächlich eine Wand aus Glas. Dabei handelt es sich um 1100 einzelne Fassadenelemente, welche für einen einmalig schönen Effekt sorgen. Die großen Ausbuchtungen erinnern dabei ein wenig an Stimmgabeln.
Durch die erhöhte Gebäudestruktur können die Besucher gleichzeitig zum Musikprogramm eine schöne Aussicht genießen. Vom Plaza aus hat man eine einzigartige 360-Grad-Panorama-Aussicht über Hamburg und seinen Hafen. Touristen und Besucher werden die Aussichtsplattform nicht nur zum Verweilen nutzen, sondern auch um sich über die Stadt Hamburg ein genaueres Bild zu machen. Die weiße Farbe des Dachs im Innenraum ist schnell erklärt: 10.000 Gipsfaserplatten machen das Innenleben der Elbphilharmonie zu einem Erlebnis. Jene Stücke wurden nicht per Hand, sondern mit dem Computer mithilfe eines 3D-Modells eingefräst. Somit konnte jeder Winkel des Raumes optimal ausgenutzt werden, um einmalige Klangergebnisse zu erhalten.

Das Hamburger Stadtbild

Hamburg besitzt einige nennenswerte Grünanlagen in Form von beeindruckenden Parklandschaften, blühenden Gärten und Orten zum Grillen.

Der Stadtpark mit seiner Festwiese ist bei den Hamburgern ein beliebter Treffpunkt im Sommer. Dort trifft man sich gerne zum Grillen oder erfrischt sich im Biergarten. Auch Kinder können hier im Park prima mit Freunden spielen und toben.

Der zentral gelegene Park ist Planten und Blomen. Der Park besticht durch sein großes, vielfältiges Angebot für jede Generation. Neben exotischen Gärten und vielen Wasserplätzen gibt es auch reichlich Möglichkeiten für Spiele und Sport. Auch kulturelle Veranstaltungen gehören zum regelmäßigen Angebot des Parks.

Parkfriedhof Ohlsdorf

Im Norden der Stadt befindet sich der Parkfriedhof Ohlsdorf, mit beeindruckenden Mausoleen und Grabanlagen. Nicht nur hanseatische Kaufleute sind hier zur letzten Ruhe gebettet, auch viele Musiker, Dichter, Schauspieler und nicht zuletzt Kriegsopfer wurden auf dem Friedhof begraben. Der Parkfriedhof Ohlsdorf ist mit seinen 391 Hektar Fläche, der größte seiner Art weltweit.

Inselpark und Hirschpark

Hamburgs sportlichster Park ist der Inselpark. Vor allem die Skate Arena ist bei den Jugendlichen besonders angesagt. Freizeitsport ist in diesem Park das zentrale Thema. So umfasst das Sportangebot unter anderem Joggen, Schwimmen, Paddeln oder Klettern auf einem Multifunktions-Spielfeld, einer beleuchteten Joggingstrecke, einem Schwimmbad, einer Kletterhalle, einem Hochseilgarten und eine Kanustrecke mit 3 km Länge.

Im Stil eines britischen Landschaftsgartens angelegt verfügt der Hirschpark über weite Rasenflächen, zahlreiche sehr alte Bäume und viele Wanderwege. Vom Aussichtsplatz am Elbhang aus, hat man einen beeindruckenden Blick auf den Fluss sowie das südliche Elbufer. Im Westen des Parks laden ein Restaurant und ein Bauerngarten zum Verweilen ein.

Ein Findling und ein Relief erinnern an den Schriftsteller Hans Henny Jahn, der im reetgedeckten Witthüs seinen Wohnsitz innerhalb des Parks hatte. Im Wildgehege leben auch heute noch Hirsche friedlich mit Rentieren und Wasservögeln zusammen.

Der Botanische Garten

Der Botanische Garten oder auch Loki-Schmidt-Garten befindet sich in Klein Flottbek. Sehr beeindruckend ist der exotische und immergrüne Bambusgarten. Durch den Duft- und Tastgarten wird der Besuch interaktiv. Man erkundet so, wie sich verschiedene Pflanzen und Kräuter anfühlen oder wie sie riechen.

Der kanadische Indian Summer wurde hier ebenfalls nachempfunden. Im Wüstengarten entdeckt man Glaspyramiden.

Zum Gedenken an die Namensgeberin Loki Schmidt steht in der Nähe des Eingangs eine Büste, welche die Kämpferin für den Schutz der bedrohten Pflanzen darstellt.

Hamburgs Beginner sind ,,Back in Town”

Hip-Hop vom Feinsten. Zumindest wenn der Begriff Beginner in den Mund genommen wird. Denn hierbei handelt es sich um eine der erfolgreichsten Bands, wenn es um Hip-Hop Musik geht. Nun kehrt die Band nach Hamburg zurück und überrascht mit ihrem neuen Tourangebot. Sämtliche Songs, welche bereits auf dem neuen Album drauf sind, welches den Namen „Advanced Chemistry“ trägt, werden auf der Tour von der Band gespielt.
Doch es kommt noch besser. Die Beginner sind immer für eine Überraschung gut. So setzen sie das historische Hamburg optimal in Szene. Die Beginner haben als eine der wenigen Musikgruppen in Deutschland das Privileg, verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Da es die Band schon eine Zeit lang gibt, werden nicht nur neue Fans hinzukommen, sondern auch Alte bestehen bleiben.

Hamburg ist Beginner Heimat

Die Beginner schaffen es, Generationen zu verbinden und dass in einer Stadt, welche für ihre Offenheit bekannt ist. Jeder Song auf dem Album hat seine eigene Geschichte. Die Beginner zählen zu den Bands, welche kein Blatt vor dem Mund nehmen und sich immer treu geblieben sind. Aus der Retroperspektive betrachtet, schaffen es die Rapper immer wieder aufs Neue, ihre Fans zu begeistern. Und da es sich bei den Rappern auch um echte Hamburger handelt, verwundert es nicht, dass das Video zur Single „Es war einmal“ viele Details enthält, welche an die Hansestadt erinnern sollen.

Jan Delay hatte schon immer einen Bezug zu Hamburg

Das Video der Beginner zu „Es war einmal“ beginnt mit einem Ausschnitt, bei welchem der Frontsänger der Band Jan Delay im Interview vor der Kulisse Hamburgs spricht. Es wird natürlich der Effekt dargestellt, dass das Live geschieht. Es scheint, als wäre das ganze Video ein Actionstreifen. Denn was dann geschieht, scheint niemand für möglich zu halten. Ein Asteroid stürzt über die Stadt hinweg und Jan Delay versucht sich zu retten. So kann der Betrachter von dem Video nicht nur einen Teil von Hamburg sehen, sondern gleichzeitig eine spannende Musikgeschichte miterleben.

Und genau das hat auch die Beginner geprägt. Historische Bewegbilder werden diese Ausschnitte auch genannt. Die Rapper beweisen in ihren Videos immer wieder, dass der Bogen ziemlich weit gespannt werden kann. Grund genug, um sich selbst davon zu überzeugen, vielleicht ja mit einem Besuch in Hamburg?
Als Jan Delay noch solo unterwegs war, machte er bereits einen Song mit Udo Lindenberg zusammen. „Reeperbahn“ hieß dieser. Auch hierbei wird Bezug auf die Heimat Hamburg genommen. Die Reeperbahn ist weltbekannt und befindet sich im Bezirk St. Pauli.

Konzerte 2016 und 2017

Fans müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden. Auch sollte man schnell sein, da es nur noch wenige Tickets überhaupt gibt. Wer sich für das Konzert in der Alsterdorer Sporthalle im Dezember interessiert, muss sich wohl einen anderen Termin suchen, denn dies war schon nach wenigen Stunden bis auf den letzten Platz ausverkauft. In Hamburg sind nur noch für die Tour im März Restkarten verfügbar, aber wahrscheinlich nicht mehr lang.
Wenn die Hamburger Rapper schließlich nach Hamburg kommen, ist es also bereits Winter. Die Tour startet im Dezember. Dann können sich Musikliebhaber guter Hip-Hop-Musik über die Beginner in Hamburg freuen. Insgesamt dürfen sich Fans auf bis zu 25 Konzerttermine der Band einstellen. Genug Möglichkeiten, um die Band in Hamburg oder in einer anderen Stadt hautnah miterleben zu dürfen. Fakt ist, egal wann die Beginner in Hamburg auftreten, mit ihrer lockeren und unbeschwerten Art sorgen sie dafür, dass solch ein Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.