Natur erleben in Hamburg

Hamburg ist so viel mehr, als einfach nur Stadtleben und Wasser. Wenn man die Natur genießen möchte, bietet Hamburg zahlreiche Möglichkeiten an. Gerade Vogelbeobachter werden hierbei voll und ganz auf ihre Kosten kommen können. Denn während der Brutzeit von März bis Juli können Besucher oder Einwohner der Stadt die Störche beim Brüten beobachten.

Störche sind gesellige Tiere und ein Paar bleibt meist ein ganzes Leben zusammen. Insgesamt werden jedes Jahr bis zu 26 Paare in Hamburg erwartet. Ein Storchenpaar zu sehen oder zu finden, ist demnach nicht ausgeschlossen. Vogelfreunde sollten das eigene Fernglas nicht zu Hause liegen lassen.

Störche und andere Vogelarten zu beobachten, kann auch als perfekter Ausgleich angesehen werden. Wer dem hektischen Leben der Stadt entfliehen möchte, kann mit einem Besuch in der Natur einfach abschalten. Da Hamburg oft von schlechtem Wetter betroffen ist, kann es allein schon für die eigene Seele von Vorteil sein, für Abwechslung in der Natur zu sorgen. Grüne Farben entspannen und die frische Luft und Ruhe sorgen für einen guten Ausgleich bei der Hektik des Alltags.

Wandertouren in und um Hamburg

Es empfiehlt es sich, eine Obsttour durch das alte Land zu machen oder einfach nur zum Wandern in die Hamburger Berge zu gehen. Das bedeutet, dass Hamburg auch Berge hat. Wenn auch nicht solche, wie die Alpen es sind, aber immerhin.

Wenn es dann doch noch etwas bunter werden soll oder auch wärmer, falls die Außentemperatur mal wieder zu wünschen übriglässt, kann ein Besuch im Schmetterlingshaus das Richtige sein. Hierbei ist es möglich, Schmetterlinge in allen Lebenslagen zu beobachten. Das Highlight hierbei sind die exotischen Arten, welche ein subtropisches Klima zum Leben benötigen. Wenn es also draußen kalt ist, kann ein Besuch im Schmetterlingshaus, möglichst ohne Jacke, für die notwendige Aufwärmung sorgen.

Von Heilkräutern bis zu naturgetreuen Friedhöfen

Natürlich kann es auch einfach mal schön sein, sich auf eine Bank zu setzen, welche in der Nähe von einem alten Baum in einem Park steht. Wenn die grüne Seite von Hamburg mal auf eine vollkommen neue Art und Weise erlebt werden möchte, kann man auch Führungen buchen. Diese können recht spezifisch sein und dazu einladen, sich in der Heilkräuterkunde oder Ähnlichem weiterzubilden. Um in den Genuss einer solchen Kräuterwanderung zu kommen, macht es Sinn sich in den Jenischpark zu begeben. Für ein kleines Entgelt können die Kräuterwanderungen mit wechselnden Themen besucht werden. Hierzu gehören beispielsweise die „Kräuterkunde im Jahreslauf“ oder „Heilende Nahrung (Lebenskraft aus heimischen Kräutern)“.

Einzigartige Naturschutzgebiete im Stadtgebiet

Mitten in der Stadt gibt es auch noch neben grünen Flächen die Möglichkeit, auf richtige Strandabschnitte zu stoßen. Die Boberger Dünen sind ein gutes Beispiel dafür. Große Teile sind nur mit Sand übersät, was so manchen Besucher ins Staunen bringt.

Geht es nach der Größe, so ist es immer noch der Stadtpark, welcher die größte Natur- und Erholungsfläche in der Stadt bietet. Es ist auch möglich, den Sport mit der Natur zu verbinden. Hierfür bietet sich eine Kanufahrt auf der Alster an.

Alle, welche es auch ein wenig geheimnisvoll lieben, sollten sich für einen Besuch auf den Friedhöfen der Stadt entscheiden. Hierbei gibt es ebenso genug Möglichkeiten, die Natur von ihrer schönsten Seite zu erleben. Ein Ohlsdorfer Friedhof mit einer Größe von ungefähr 400 Hektar ist er der größte und bekannteste Friedhofspark der Stadt. Hier können neben der Landschaft und Ruhe, die Gräber berühmter Persönlichkeiten Hamburgs besucht werden, darunter befinden sich Persönlichkeiten wie Hans Albers, Wolfgang Borchert und Helmut Schmidt.

Hamburg hat viel zu bieten, was Ausflugsziele betrifft. Mit dem Naturschutzgebiet Raakmoor kann in der Nähe der Innenstadt auch ein altes Hochmoor bestaunt werden, welches im Rahmen von Rekultivierungsmaßnahmen wiedervernässt wurde. Es handelt sich hierbei um abgetorftes Hochmoor. Hinzu kommt ein einmaliger Vegetationsreichtum aus absterbenden Bäumen, Wasser- und Moorpflanzen. Ein weiteres Moor ist das Wittmoor. Selbst Spaziergänger können von diesem Moor profitieren, da es mit vielen Wanderwegen zu dem Geheimtipp für Naturbeobachtungen gezählt werden darf. Das Naturschutzgebiet befindet sich im Norden Hamburgs.

Hamburg kostenlos entdecken

Da Hamburg eine recht teure Stadt ist, kann es von Vorteil sein, Hamburg von einer anderen Seite kennenzulernen. Denn auch diejenigen, welche nicht ganz so viel Geld haben, werden in Hamburg auf ihre Kosten kommen. Es kommt sogar noch besser. Um Hamburg entdecken zu können, braucht es oftmals gar keinen Cent. Das klingt zu gut um wahr zu sein? – Irrtum!
Es sind vor allem die Attraktionen, welche draußen warten, die meist kostenlos sind.

“Ein gutes Beispiel hierfür sind die Wasserlichtkonzerte” in der Stadt. Jedes Jahr im Sommer finden die Wasserlichtspiele am Parksee, im ehemaligen Zoologischen Garten und späterem Vergnügungspark „Planten un Blomen“ vom Mai bis in den Herbst statt.
Die Wasserlichtkonzerte sind nichts anderes als die Zusammensetzung von Wasser und Musik. Das bedeutet, dass sich das Wasser zur Musik bewegt. Auch im kommenden Jahr gibt es wieder ein regelmäßig wechselndes Programm mit klassischer Musik bekannter Komponisten, Film- und Tanzmusik.

Im Park „Planten un Blomen“ gibt es noch mehr zu erleben

Neben dem Konzert mit Wasserspielen gibt es noch ein weiteres Element an jedem Sonntag zu bestaunen. Ein Feuerspektakel rundet die Woche perfekt ab. Die Wasserlichtspiele sind für Jung und Alt ein Erlebnis. Egal ob allein, mit der Familie oder dem Partner, wer die Natur und die Musik liebt, sollte sich diese kostenlose Möglichkeit nicht entgehen lassen. Neben den Klängen und Bildern bietet der Park auch im Hellen eine beindruckende Vielfalt an Pflanzen und Blumen, die es zu bestaunen und entdecken gilt. Allein der Rosengarten beherbergt mehr als 300 verschiedene Arten.
Für die kleinsten Besucher gibt es in dem Park zudem einen großen Kinderspielplatz und an der Wallanlage im Sommer ein Kindertheater. Im Winter wird die Fläche zum Schlittschuhlaufen genutzt.

Neben den spannenden Dingen zum Entdecken, bietet Hamburg auch für sportlich aktive Menschen, die sich fit halten möchten, viele kostenlose Work-Out Möglichkeiten. Sich in Hamburg auf Trab zu halten, ist in der Hafenstadt überhaupt kein Problem. Denn es gibt sogenannte Trimm-Dich-Pfade. Ein Hindernislauf, welcher der Reihe nach durchlaufen werden muss. Die Übungen können auch für weniger Aktive für einen sportlichen Ausgleich sorgen. Was will der sportliche Besucher mehr? Das Geld für ein Fitnessstudio kann sich somit jeder sparen.
Natürlich macht es am meisten Spaß, wenn auch das Wetter mitspielt. Da das Wetter aber nicht allzu oft Sonnenschein in Hamburg zulässt, sollte eine wetterfeste Sportkleidung in keinem Schrank oder Reisegepäck fehlen.
Trimm-Dich-Pfad-Parcours machen es den Hamburgern, aber auch den Besuchern leicht, auf modernen Geräten in der freien Natur trainieren zu können. Am besten und schönsten ist es allerdings, wenn man in der Gruppe oder im Zweier-Team trainieren kann. Das motiviert.

Ein wenig China in Hamburg mit dem Yu Garden

Entspannter geht es zu, wenn man den Yu Garden besucht. Hier kann man fernöstliche Kultur und Kunst erleben. Es handelt sich bei dem Garten um das chinesische Kulturzentrum in Hamburg. Ein Erlebnis für alle Einheimische und Touristen.
Der Garten und die Teichlandschaft umgeben ein Teehaus, welches in chinesischer Gebäudearchitektur errichtet wurde. Hier können in zwei Sälen bis zu 350 Personen untergebracht werden, sodass der Ort für Tagungen, Konferenzen oder auch private Veranstaltungen gut geeignet ist.
Der darum liegende Park ist für jeden Interessierten zugänglich, ebenso wie das Teehaus selbst. In Verbindung mit den Teichen wird die hierbei geschaffene Landschaft zu einem gern gesehenen und oft besuchten Highlight in Hamburg. Shanghai ist die Partnerstadt Hamburgs und hat einen wichtigen Teil zur Fertigstellung des Ensembles beigetragen. Im fernöstlichen Teehaus kann man nicht nur Tee trinken, sondern auch einen Blick auf die chinesische Malerei, als auch die Kalligrafie-Kunst werfen.

Wer sich bei seinen Ausflügen in Hamburg nicht ausschließlich mit dem Auto, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß fortbewegen möchte, sollte am Lastenfahrrad Klara nicht achtlos vorbeigehen. Das Fahrrad kann für einen bestimmten Zeitraum kostenlos ausgeliehen werden. Egal ob nun Einkäufe oder gar Umzüge bevorstehen, mit dem Fahrrad kann der Alltag in Hamburg leichter gemeistert werden. Es sollte allerdings beachtet werden, dass das Fahrrad lediglich bis zu einem Gewicht von 185 Kilogramm belastbar ist. Das Gesamtgewicht gilt mit dem Fahrer zusammen.

Besondere Orte: Der Hamburger Hafen

Der Hamburger Elbhafen ist der größte Seehafen Deutschlands und außerdem einer der zehn größten Containerhäfen weltweit. Besucher können vom Ufer oder einem Ausflugsboot aus den Schiffen aus aller Welt beim An- oder Ablegen zuschauen. Den besten Ausblick bietet jedoch der Hamburger Michel, ein Glockenturm der Barockkirche St. Michael, einem Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg.
420 Seeschiffe nennen den Hamburger Hafen ihre Heimat. Zudem verfügt der Hamburger Hafen über vier besonders große Container-Terminals und 60 Hafenbecken.
Eine besondere wirtschaftliche Bedeutung hat der Freihafen in Hamburg. Dort können auf 16 km² die Waren zollfrei umgeschlagen werden. Die Zollgebühr ist erst beim Verlassen des Freihafens fällig.

Am Wasserbahnhof zwischen Niederhafen und dem Fischmarkt kann man zu jeder Zeit des Jahres wunderbar spazieren gehen. Während man über 688 Meter Gesamtlänge der schwimmenden Brücken wandert, hat man einen typischen Blick auf Hamburg und seine Eigenarten. Nirgendwo sonst ist es so bunt, multikulturell und schön.
Die St. Pauli Landungsbrücken lässt einem die typische „Hamburger steife Brise“ um die Nase wehen und so den charakteristischen Geruch der Binnenalster erkennen. Von hier aus hat man die beste Aussicht und gute Chancen auf tolle Fotomotive.
In Hafennähe gibt es viele kleine Geschäfte, die Andenken anbieten und auch die Restaurants und Cafés sind so zahlreich, dass für jeden Besucher ein nettes Plätzchen zum Verweilen bereitsteht.

Auf dem nahen Fischmarkt bekommt der Interessierte nicht nur frischen Fisch, sondern auch viele andere und seltene Ware, wie beispielsweise tropische Pflanzen. Allerdings ist der Fischmarkt nur frühmorgens geöffnet, so dass man entweder früh aufstehen oder die Nacht durchmachen muss.
Die Speicherstadt ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Noch heute werden in den alten Backsteinbauten Waren aus der ganzen Welt gelagert. Mit einem Ausflugsschiff kann man diese Bauten bewundern oder eines der Museen besuchen. Bekannt ist das Miniatur Wunderland, welches kleine Kopien von realen und erfundenen Städten und Ländern ausstellt.

Tourismusstadt Hamburg

Tourismusstadt Hamburg

Durch sein breites Angebot an Musicals erlebt der Tourismus in Hamburg seit den 1980er Jahren einen steten Aufschwung. Die Zahl der Übernachtungen stieg zwischen den Jahren 2004 und 2014 um 103 %. Allein 2014 übernachteten 6,1 Millionen Besucher an 12 Millionen Nächten in den 348 Hamburger Gastgewerben. Im Durchschnitt blieben die Gäste für die Dauer von 2 Tagen in der Hansestadt.

Einkaufsmöglichkeiten

Hamburg besitzt viele schöne Einkaufspassagen in Form von überdachten Galerien. Dies ermöglicht es den Besuchern, den Einkauf auch bei schlechtem Wetter genießen zu können. Besonders zentral gelegen sind die Alsterarkaden das Hanse Viertel, der Bleichenhof, die Gänsmarkt Passage und die Galleria. In angenehmer Atmosphäre kann man hier Restaurants, Cafes und Geschäfte besuchen.

Shoppingprofis finden etwas von der Innenstadt entfernt gelegen, die größeren Einkaufszentren wie das Billstedt-Center, das Einkaufszentrum in der Hamburger Straße in Barmbek, das Alstertal-Einkaufszentrum in Poppenbüttel, das Phoenix Center 136 in Hamburg-Harburg oder das Elbe-Einkaufszentrum in Osdorf.

Restaurants

Eine sehr große Auswahl an Restaurants findet man im Schanzenviertel, dem Szene-Viertel von Hamburg. Neben der Partymeile kann hier jeder Besucher, egal welchen Alters, das passende Restaurant für seine Vorlieben finden.

Im Portugiesenviertel in der Neustadt spürt man die typisch südländische Lebensart, während man Meeresfrüchte genießt und der Duft von Knoblauch in der Luft liegt.

Kleine Seemannskaschemmen, aber auch regelrechte Gourmetrestaurants entdeckt man in St. Pauli und auf der Reeperbahn. Seemannskost und frisch gefangenen Fisch serviert man den Gästen der Restaurants rund um den Fischmarkt.

Extravagant sind die Restaurants Schwerelos und Zeitlos in der Hamburger Neustadt.

Im Schwerelos bestellt man sein Essen und seine Getränke per Touchscreen und sieht diese auf einer Achterbahn über sich schweben, bis sie dann schließlich auf dem Tisch landen. Das Zeitlos dagegen ist eine Lounge welche kulinarische Häppchen in angenehmer Atmosphäre anbietet.

Restaurants, Bars und Gaststätten für gehobene Ansprüche befinden sich in Eppendorf, Blanknese, in Nähe der Binnenalster und der Elbchaussee.

Eine besondere Aussicht auf den beleuchteten Containerhafen hat man beim abendlichen Besuch der Beachclubs an der großen Elbstrasse. Hier kann man seinen Cocktail im Liegestuhl genießen.

Hotels

Hamburg bietet Hotels aller Preisklassen. Berühmte Hotels wie das Vier Jahreszeiten oder das Atlantic Hotel befinden sich direkt in der Hamburger Innenstadt. In den angrenzenden Stadtteilen wie St. Pauli oder Altona sind die Hotels etwas günstiger und trotzdem gute Ausgangspunkte um die Stadt leicht erkunden zu können.

Hamburgs Elbphilarmonie erleben

Die Elbphilharmonie soll die Adresse für Musikliebhaber und Kenner werden. Am 4. November 2016 wurde zunächst die Plaza, ein großer Platz in 37 Metern Höhe mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt feierlich eröffnet. 582 Leuchten sorgten für ein perfektes Ambiente. Im 2017 ist es dann endlich soweit und die Elbphilarmonie vollständig zugänglich. Das erste Konzert wurde vom NDR Sinfonieorchester gegeben und fand im Großen Saal statt als Teil einer drei Wochen andauernden Eröffnungsfeier. Entworfen wurde der beeindruckende Bau, welcher schon im Jahr 2007 begann, von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron.
Das was dann hier gespielt werden soll, wird Rang und Namen haben. Egal ob es nun Klassik, oder Jazz ist, wer es gerne ein wenig hochwertiger bei der Musik mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Möglichkeiten des Musikgenusses sollen aufgrund moderne Saaltechnik immens sein. Online ist es jetzt schon möglich, die einzelnen Events anzuklicken und anschließend Tickets zu kaufen.

Doch die Elbphilharmonie ist weit mehr als nur ein Konzertsaal. Die Architektur lies es zu, dass noch Platz für ein Hotel als auch viele Luxus-Apartments war. Somit ist es beispielsweise Konzertbesuchern möglich, auch gleich die passende Unterkunft vor Ort zu buchen nachdem ein schöner Abend genossen werden konnte. Es werden nicht nur Einzel- und Doppelzimmer angeboten, sondern auch Familien sind willkommen.
Wie der Name schon vermuten lässt, steht das Gebäude direkt am Wasser und ist aufgrund seiner Architektur schon von weitem sichtbar. Das Gebäude, welches schon jetzt liebevoll Elphi genannt wird, ist ein Design-Highlight. Wie ein übergroßer Spiegel wirkt das Gebäude auf den Betrachter. Das Wasser und vor allem auch ein Teil des Hafens werden damit eindrucksvoll widergespiegelt.

Konzerte auf einem neuen Level erleben können

Es ist der obere Teil der Elbphilarmonie, welcher besonders in Erscheinung tritt. Denn anders als ein herkömmliches Gebäude, verfügt das Konzerthaus über ein extra für den Konzertsaal entworfenes Dach. So wird sie von innen wie von außen zum Hingucker. Schon jetzt ist die Elbphilarmonie das Aushängeschild der Hansestadt Hamburg. Selbst wenn es Jahre gedauert hat, den Bau in die Tat umzusetzen, die Arbeit hat sich ausgezahlt.
In der ersten Saison gibt es gleich mehrere Uraufführungen zu sehen und vor allem zu hören. Dazu gehören die Inszenierung „Call me God“ von und mit John Malkovich sowie die Konzertreihe „¡Viva Beethoven!“ mit dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar aus Caracas. Gespielt werden aber nicht nur klassische Werke wie von Beethoven, sondern auch jazzige, poppige und andere Musikrichtungen gehören zum Programm. Die Wahl zu haben zwischen verschiedensten Musikstilen, macht den besonderen Reiz dieser Location aus. Und wer kann schon behaupten, über der Elbe einem Konzert gelauscht zu haben.

Hierbei ist es auch möglich, wohl eine der schönsten und gleichzeitig imposantesten Orgeln zu betrachten, welche es in Deutschland gibt. Sie wurde extra so gebaut, dass die Zuschauer sie berühren können, wenn sie es möchten. Dazu wurde die Orgel direkt in die Sitzreihen gebaut. Erfühlen und Erfassen. Das ist nirgendwo anders möglich, als bei der Elbphilharmonie.
5.000 Pfeifen sorgen für einen unverwechselbaren und einmalig schönen Klang. Ob die Orgel als sägend oder auch glockenartig beschrieben wird, hängt vom Geschmack ab.
Die Architektur der Elbphilharmonie erinnert ein wenig an ein Zelt, gerade so als wäre das Dach einfach über ein paar Mauern gespannt worden. Das erweckt den Eindruck von Leichtigkeit. Ganz so wie die Musik im Inneren dann erklingen wird, so soll auch das Äußere der Elbphilharmonie nach Beweglichkeit und Leichtigkeit aussehen. Ursprünglich war das Gebäude ein Lagerhaus aus dem Jahr 1875. Nun hat es sich zu einem Vorbild für alle Konzerthäuser in Europa entwickelt.

Beeindruckende Fassadenelemente sorgen für große Effekte

Ein wenig erinnert das Konzerthaus aber auch an ein Sportstadion. Die Zuschauer sind immer nah am Geschehen, ganz gleich, wo sie einen Platz gebucht haben.
Das was bei der Philharmonie so spiegelt, ist tatsächlich eine Wand aus Glas. Dabei handelt es sich um 1100 einzelne Fassadenelemente, welche für einen einmalig schönen Effekt sorgen. Die großen Ausbuchtungen erinnern dabei ein wenig an Stimmgabeln.
Durch die erhöhte Gebäudestruktur können die Besucher gleichzeitig zum Musikprogramm eine schöne Aussicht genießen. Vom Plaza aus hat man eine einzigartige 360-Grad-Panorama-Aussicht über Hamburg und seinen Hafen. Touristen und Besucher werden die Aussichtsplattform nicht nur zum Verweilen nutzen, sondern auch um sich über die Stadt Hamburg ein genaueres Bild zu machen. Die weiße Farbe des Dachs im Innenraum ist schnell erklärt: 10.000 Gipsfaserplatten machen das Innenleben der Elbphilharmonie zu einem Erlebnis. Jene Stücke wurden nicht per Hand, sondern mit dem Computer mithilfe eines 3D-Modells eingefräst. Somit konnte jeder Winkel des Raumes optimal ausgenutzt werden, um einmalige Klangergebnisse zu erhalten.

Das Hamburger Stadtbild

Hamburg besitzt einige nennenswerte Grünanlagen in Form von beeindruckenden Parklandschaften, blühenden Gärten und Orten zum Grillen.

Der Stadtpark mit seiner Festwiese ist bei den Hamburgern ein beliebter Treffpunkt im Sommer. Dort trifft man sich gerne zum Grillen oder erfrischt sich im Biergarten. Auch Kinder können hier im Park prima mit Freunden spielen und toben.

Der zentral gelegene Park ist Planten und Blomen. Der Park besticht durch sein großes, vielfältiges Angebot für jede Generation. Neben exotischen Gärten und vielen Wasserplätzen gibt es auch reichlich Möglichkeiten für Spiele und Sport. Auch kulturelle Veranstaltungen gehören zum regelmäßigen Angebot des Parks.

Parkfriedhof Ohlsdorf

Im Norden der Stadt befindet sich der Parkfriedhof Ohlsdorf, mit beeindruckenden Mausoleen und Grabanlagen. Nicht nur hanseatische Kaufleute sind hier zur letzten Ruhe gebettet, auch viele Musiker, Dichter, Schauspieler und nicht zuletzt Kriegsopfer wurden auf dem Friedhof begraben. Der Parkfriedhof Ohlsdorf ist mit seinen 391 Hektar Fläche, der größte seiner Art weltweit.

Inselpark und Hirschpark

Hamburgs sportlichster Park ist der Inselpark. Vor allem die Skate Arena ist bei den Jugendlichen besonders angesagt. Freizeitsport ist in diesem Park das zentrale Thema. So umfasst das Sportangebot unter anderem Joggen, Schwimmen, Paddeln oder Klettern auf einem Multifunktions-Spielfeld, einer beleuchteten Joggingstrecke, einem Schwimmbad, einer Kletterhalle, einem Hochseilgarten und eine Kanustrecke mit 3 km Länge.

Im Stil eines britischen Landschaftsgartens angelegt verfügt der Hirschpark über weite Rasenflächen, zahlreiche sehr alte Bäume und viele Wanderwege. Vom Aussichtsplatz am Elbhang aus, hat man einen beeindruckenden Blick auf den Fluss sowie das südliche Elbufer. Im Westen des Parks laden ein Restaurant und ein Bauerngarten zum Verweilen ein.

Ein Findling und ein Relief erinnern an den Schriftsteller Hans Henny Jahn, der im reetgedeckten Witthüs seinen Wohnsitz innerhalb des Parks hatte. Im Wildgehege leben auch heute noch Hirsche friedlich mit Rentieren und Wasservögeln zusammen.

Der Botanische Garten

Der Botanische Garten oder auch Loki-Schmidt-Garten befindet sich in Klein Flottbek. Sehr beeindruckend ist der exotische und immergrüne Bambusgarten. Durch den Duft- und Tastgarten wird der Besuch interaktiv. Man erkundet so, wie sich verschiedene Pflanzen und Kräuter anfühlen oder wie sie riechen.

Der kanadische Indian Summer wurde hier ebenfalls nachempfunden. Im Wüstengarten entdeckt man Glaspyramiden.

Zum Gedenken an die Namensgeberin Loki Schmidt steht in der Nähe des Eingangs eine Büste, welche die Kämpferin für den Schutz der bedrohten Pflanzen darstellt.

Hamburgs Beginner sind ,,Back in Town”

Hip-Hop vom Feinsten. Zumindest wenn der Begriff Beginner in den Mund genommen wird. Denn hierbei handelt es sich um eine der erfolgreichsten Bands, wenn es um Hip-Hop Musik geht. Nun kehrt die Band nach Hamburg zurück und überrascht mit ihrem neuen Tourangebot. Sämtliche Songs, welche bereits auf dem neuen Album drauf sind, welches den Namen „Advanced Chemistry“ trägt, werden auf der Tour von der Band gespielt.
Doch es kommt noch besser. Die Beginner sind immer für eine Überraschung gut. So setzen sie das historische Hamburg optimal in Szene. Die Beginner haben als eine der wenigen Musikgruppen in Deutschland das Privileg, verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Da es die Band schon eine Zeit lang gibt, werden nicht nur neue Fans hinzukommen, sondern auch Alte bestehen bleiben.

Hamburg ist Beginner Heimat

Die Beginner schaffen es, Generationen zu verbinden und dass in einer Stadt, welche für ihre Offenheit bekannt ist. Jeder Song auf dem Album hat seine eigene Geschichte. Die Beginner zählen zu den Bands, welche kein Blatt vor dem Mund nehmen und sich immer treu geblieben sind. Aus der Retroperspektive betrachtet, schaffen es die Rapper immer wieder aufs Neue, ihre Fans zu begeistern. Und da es sich bei den Rappern auch um echte Hamburger handelt, verwundert es nicht, dass das Video zur Single „Es war einmal“ viele Details enthält, welche an die Hansestadt erinnern sollen.

Jan Delay hatte schon immer einen Bezug zu Hamburg

Das Video der Beginner zu „Es war einmal“ beginnt mit einem Ausschnitt, bei welchem der Frontsänger der Band Jan Delay im Interview vor der Kulisse Hamburgs spricht. Es wird natürlich der Effekt dargestellt, dass das Live geschieht. Es scheint, als wäre das ganze Video ein Actionstreifen. Denn was dann geschieht, scheint niemand für möglich zu halten. Ein Asteroid stürzt über die Stadt hinweg und Jan Delay versucht sich zu retten. So kann der Betrachter von dem Video nicht nur einen Teil von Hamburg sehen, sondern gleichzeitig eine spannende Musikgeschichte miterleben.

Und genau das hat auch die Beginner geprägt. Historische Bewegbilder werden diese Ausschnitte auch genannt. Die Rapper beweisen in ihren Videos immer wieder, dass der Bogen ziemlich weit gespannt werden kann. Grund genug, um sich selbst davon zu überzeugen, vielleicht ja mit einem Besuch in Hamburg?
Als Jan Delay noch solo unterwegs war, machte er bereits einen Song mit Udo Lindenberg zusammen. „Reeperbahn“ hieß dieser. Auch hierbei wird Bezug auf die Heimat Hamburg genommen. Die Reeperbahn ist weltbekannt und befindet sich im Bezirk St. Pauli.

Konzerte 2016 und 2017

Fans müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden. Auch sollte man schnell sein, da es nur noch wenige Tickets überhaupt gibt. Wer sich für das Konzert in der Alsterdorer Sporthalle im Dezember interessiert, muss sich wohl einen anderen Termin suchen, denn dies war schon nach wenigen Stunden bis auf den letzten Platz ausverkauft. In Hamburg sind nur noch für die Tour im März Restkarten verfügbar, aber wahrscheinlich nicht mehr lang.
Wenn die Hamburger Rapper schließlich nach Hamburg kommen, ist es also bereits Winter. Die Tour startet im Dezember. Dann können sich Musikliebhaber guter Hip-Hop-Musik über die Beginner in Hamburg freuen. Insgesamt dürfen sich Fans auf bis zu 25 Konzerttermine der Band einstellen. Genug Möglichkeiten, um die Band in Hamburg oder in einer anderen Stadt hautnah miterleben zu dürfen. Fakt ist, egal wann die Beginner in Hamburg auftreten, mit ihrer lockeren und unbeschwerten Art sorgen sie dafür, dass solch ein Konzertabend zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.