Stadtteile: Hamburg Neustadt

In Hamburg gibt es immer Plätze oder auch Stadtteile, welche aus der Masse herausstechen. Für Besucher, die etwas Besonderes erleben oder sehen möchten, lohnt sich ein Besuch im Hamburger Stadtteil Neustadt.
Der Stadtteil hat viele der Sehenswürdigkeiten, welche in jedem Reiseführer stehen. Der Hamburger Michel als auch der Jungfernstieg sind zwei gute Beispiele für diesen vielseitigen Stadtteil von Hamburg. Auch die Hamburger Staatsoper befindet sich in diesem Stadtteil.

Der Stadtteil Neustadt ist leicht zu erreichen

Gerade wenn das Wetter mitspielt, bietet sich ein Spaziergang durch die Neustadt an. Das Wasser, also die Binnenalster ist immer in Reichweite, sodass es auch im Sommer nicht allzu heiß wird. Wer Lust auf eine Alsterschifffahrt hat, kann an einem der Einstiege einfach zusteigen. Die Ticketpreise sind auch nicht allzu teuer und der Blick vom Wasser auf die Stadt ist unverwechselbar.
Die Neustadt liegt westlich der Altstadt und östlich von St. Pauli und ist ganz leicht mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit der U1 gibt es die Möglichkeit, am Jungfernstieg oder am Stephansplatz auszusteigen. Der Stadtteil erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 2,2 km². Es kann demnach alles bequem zu Fuß erreicht werden. Insgesamt besteht der Stadtteil rund um die Nikolaikirche aus vier Ortsteilen: der südliche Abschnitt 104 mit dem Portugiesenviertel mit vielen portugiesischen, aber auch spanischen Restaurants und alten Seemannskirchen, der Ortsteil 105 mit Gerichtsgebäuden und Gefängnis, der Ortsteil 106 mit dem Michel und der Ortsteil 107 mit dem Alten Botanischen Garten und bekannten Einkaufsstraßen wie dem Jungfernsteig.

Das ideale Viertel für alle, welche Shopping lieben

Gerade Brückenliebhaber werden auf ihre Kosten kommen. Denn sowohl die Stadthausbrücke als auch zwei Landungsbrücken befinden sich in Hamburg-Neustadt. Der Stadtteil wird gleich von zwei Flüssen begrenzt. Er liegt genau zwischen der Elbe und der eben genannten Alster. Nach Norden und Süden grenzen alte Wallanlagen den Stadtteil ab. Zwischen den beiden Gewässern leben rund 70 Prozent der Einwohner Hamburgs. Im Stadtteil Neustadt sind es insgesamt rund 12500 Einwohner.

Eine ideale Einkaufsmöglichkeit findet man am Jungfernstieg, der sich in den letzten Jahren deutlich verschönert hat, am Gänsemarkt und am Alsterfleet. Die Uferpromenade des Jungfernsteigs wird mittlerweile von zahlreichen Bäumen geschmückt. Wohnaccessoires, Mode als auch Feinkost sind nur ein kleiner Teil von den Dingen, welche hier eingekauft werden können. Es lohnt sich auch im Alsterhaus zu verweilen, dem größten Einkaufszentrum in der Gegend.

Neben Geschäften zum Einkaufen befinden sich auch viele Banken im Osten des Stadtteils. Im Westen liegen dagegen die Wohngebiete. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören neben den bisher erwähnten Gebäuden auch das Bismarck-Denkmal in der Nähe der Landungsbrücken sowie der Großneumarkt mit historischen Gebäuden und Fassaden aus dem 18. Jahrhundert.
Auch zum Erholen und Entspannen lädt der Stadtteil ein: Hier gibt es zum einen den bekannten Park „Planten un Blomen“ mit seinen Wasserlichtspielen und den Gustav-Mahler-Park.

Blickfang – Die Designmesse in den Deichtorhallen

Die Deichtorhallen haben Geschmack, zumindest dann, wenn es um gutes Design geht. Besucher dürfen sich auf einmalig schöne Stücke freuen. Mit bis zu 150 Designern ist es auch eine der größten Designer-Ausstellungen und Messen, welche Hamburg zu bieten hat.
Hamburg ist eine Weltstadt. Genau aus diesem Grund werden jedes Mal Designer aus der ganzen Welt erwartet. Designer können sich auf der Designer Messe untereinander austauschen und Kontakte schmieden.

Vom modernen bis hin zum klassischen Design darf von der Messe alles erwartet werden, was gute Laune macht. Dabei müssen es nicht nur Möbel sein. Auch Mode und Schmuck stehen im Blickpunkt der Messe. Aufgrund der zahlreichen Designer, welche hier zu Gast sind, kann die Messe als die Größte in Deutschland angesehen werden.
Sie findet immer Anfang September statt. Wer also in den Genuss der vielen Designhighlights kommen möchte, muss es nächstes Jahr wieder probieren.

Internationale Künstler und Designer

Es ist vor allem die Mischung aus internationalen als auch jungen Designer, welche den Unterschied der Messe ausmacht. Hier wird auch den noch unbekannten Designern eine Bühne gegeben. Für alle, welche selbst mal Hand anlegen oder ihrer Fantasie freien Lauf lassen möchten, werden in einem Workshop dazu animiert. Denn Design soll nicht nur zum Anschauen da sein, sondern auch zum Erleben. Nur wer mit allen Sinnen Design erleben kann, weiß dessen Vorteile zu schätzen.

Was wirklich ein Blickfang ist und was nicht, wird jedes Jahr von einer Jury bewertet und überprüft. Viele aufstrebende Marken wie Anna Veit oder auch Jonas Hansen geben sich die Ehre. Es muss allerdings beachtet werden, dass die Design-Messe nicht immer in Hamburg zu besuchen ist. Sie findet im Wechsel in verschiedenen Städten statt. Ein weiterer Grund, welcher das besondere Extra der Messe auszeichnet. Österreich und die Schweiz werden nämlich auch mit eingebunden. Es sind insgesamt fünf Standorte, welche sich regelmäßig abwechseln. Wenn also fünf Jahre gewartet wird, kann auch wieder hochwertiges Design in Hamburg genossen werden.

Fünf Städte und viele Designer warten

Basel, Hamburg, Stuttgart, Wien und Zürich sind die Städte, in welchen die Blickfang Messe immer wieder zu Gast ist. Das macht es auch gerade für internationale Künstler leichter, Fuß zu fassen. Für einen deutschen Künstler, welcher sich bereits in Deutschland einen Namen gemacht hat, kann der Sprung in die Schweiz oder auch Österreich von großer Bedeutung sein.

Es sind jedes Jahr bis zu 90.000 Besucher, welche die Messen besuchen und dafür sorgen, dass sie auch stattfinden kann. Natürlich gibt es hier auch Preise für die Designer zu gewinnen. Wer dabei sein möchte, wie der eigene Lieblingsdesigner vielleicht bald zu einem großen Designer wird, darf sich die Messe nicht entgehen lassen.
Wie man es von einer guten Messe gewohnt ist, kann auch hier auf gut sortierte Bereiche gesetzt werden. Das bedeutet, dass die Designer nicht wild durcheinander gewürfelt werden. Der Besucher hat dadurch auch die Möglichkeit, jedem Designer den Respekt entgegen zu bringen, welchen er verdient. Wahre Designwunder können dann erwartet oder bestaunt werden.

Viele der Besucher nutzen solch eine Messe auch zur Inspiration für eigene Ideen. Wer die Deichtorhallen bei der nächsten Messe besuchen möchte, der muss nur die Deichtorstraße merken. Hamburg ist generell offen für neue Ideen. Und so gibt es neben dieser Designermesse auch noch weitere Mode- und Designausstellungen, die gutes Design präsentieren, wie z. B. der Designmarkt im Hanseviertel.
Die Messe gibt es nun schon 20 Jahre. Auf der gleichnamigen Seite ist es online sogar möglich, sich die passenden Tickets für die Messe im Vorfeld zu besorgen. Auch der nächste Termin für die Designmesse Blickfang steht schon fest. Vor allem deutsche Besucher dürfen sich dann freuen, da die Messe im kommenden Jahr 2019 nach Hamburg kommt.

Hamburgs älteste(s)…

Alte Gebäude haben einen besonderen Reiz. Und daher können auch in Hamburg so manche Gebäude bestaunt werden, welche zwar schon ziemlich alt, wenn nicht sogar die Ältesten sind, aber an ihrer Schönheit nichts verloren haben. Da kommen Nostalgiker ins Schwärmen.

Frische Essen bitte!

Hamburg ist für seine Restaurants bekannt.  Und so verwundert es auch nicht, dass es auch ein Restaurant geben muss, welches nicht erst seit gestern geöffnet hat. Es gibt Restaurants, wo sobald der Gast bestellen möchte, bekommt er eine 50er Jahre Stil Karte angeboten. Der Gast wird sich sofort in eine andere Zeit zurückversetzt fühlen. Das bedeutet, dass auch Besucher, welche schon vor vielen Jahrzehnten in Gaststätte einkehrten, voll und ganz die Erinnerung wiederaufleben lassen können. Geht es aber um historische Stätten oder Gebäude, kann Hamburg noch viel mehr anbieten. Letztens gibt es hier auch ein reiches Angebot an veganen Restaurants.

Alte Kinos sind nach wie vor gefragt

Wie wäre es mit einem Kino? Fast jedes Kino in Hamburg, zumindest wenn es um die ältesten Exemplare geht, hat eine bewegte Geschichte zu erzählen. Viele der Kinos wurden bereits vor dem ersten Weltkrieg eröffnet oder eingeweiht.

Ein besonders altes Exemplar befindet sich an der Grindelallee. Früher konnten gerade jene, welche nur wenig Geld hatten, besonders günstig ins Kino oder Lichtspielhaus gehen. Das Thalia, wie sich das Kino nannte, war von 1912 bis 1994 geöffnet und war allerdings alles andere als ein Vergnügen. So hatten es die Sitze ganz schön in sich. Sie waren nämlich besonders unbequem. Es wurden sogar Wetten abgeschlossen, ob das doch schon in die Jahre gekommene Sitzmobiliar den Film überstehen würde, ohne ineinander zusammenzufallen. Das „Thalia“ kann durchaus als das älteste Lichtspielhaus Hamburgs angesehen werden.

Wenn allerdings ein Kino gesucht wird, in welchem auch aktuell noch Filme laufen, müssen sich Interessenten an anderer Stelle umsehen. Knopfs Lichtspielhaus ist das vielleicht älteste Kino in Deutschland. Es handelte sich zunächst um ein Ladenkino. Im Jahr 1906 eröffnete dann das Lichtspielhaus Knopf mit mehr als 600 Plätzen. Es wurde schon in den 20er Jahren weiter um- und ausgebaut und überstand beide Kriege. In den 70er Jahren wurde es liebevoll restauriert.
Es ist noch heute die ideale Adresse für alle, welche von alten Filmen nicht genug bekommen können. Das Lichtspielhaus trägt heute aber den Namen Docks und wurde nicht fortlaufend als Kino betrieben. Hin und wieder kam es vor, dass eine Disco dort ihren Platz fand.

Interessante Kirchen und Nationalparks warten auf neue Besucher

Wer bisher immer geglaubt hat, dass das Rathaus oder ein anderes Wahrzeichen wie der Michel von Hamburg, die ältesten Dinge sind, welche die Stadt anzubieten hat, der irrt sich. Denn um auf den Spuren der ältesten Gebäude zu wandeln, müssen Besucher und Interessenten schon tiefer gehen.
Zu den ältesten Gebäuden gehört der Leuchtturm Neuwerk auf der gleichnamigen Insel. Er befindet sich im Nationalpark, welcher auf den Namen Hamburgisches Wattenmeer hört. Der alte Wohn-, Leucht- und Wehrturm ist auch heute noch mit einem Leuchtfeuer ausgestattet, auch wenn er für die Schifffahrt keine Bedeutung mehr hat. Errichtet wurde der Turm schon im Jahr 1300 und diente damals zunächst als Verteidigungsgebäude.
Um 1825 wurde der Turm als nördlichster Messpunkt bei der Gaußschen Landesaufnahme verwendet.
Der Turm ist heute eine schöne Attraktion und Abwechslung für Touristen.

Die älteste Pfarrkirche Hamburgs befindet sich unweit des Rathauses im Zentrum der Stadt. Die Sankt-Petri-Kirche wurde erstmals 1195 schriftlich erwähnt. Der erste Holzbau der Kirche wurde im Zuge der Entwicklung der Stadt bald durch einen Steinbau ersetzt und erweitert. Nach einem Brand 1842 wurde die Kirche fast vollständig zerstört, aber im Anschluss wiederaufgebaut. Das Dreiergeläut der Kirche hat als eines der wenigen, sogar den Krieg überstanden.
Die Kirche zählt heute zu den fünf Hamburger Hauptkirchen. Die Kirche können Besucher in der Mönckebergstraße finden. Der 132 Meter hohe Kirchturm bietet einen wunderbaren Ausblick über die Altstadt. Wer gut zu Fuß ist, kann das historische Gebäude auch besteigen. Allerdings müssen dann bis zu 544 Stufen in Kauf genommen werden. Belohnt werden die Fleißigen mit einem Ausblick durch ein Bullauge über die Stadt. Was viele nicht wissen: Die Kirche wurde früher auch als Pferdestall verwendet.

Hamburger Straßennamen entdecken

In beinahe jeder Stadt gibt es außergewöhnliche Straßennamen. So verwundert es nicht, dass es sich auch in Hamburg lohnt, sich über einige Namen und deren Bedeutung Gedanken zu machen. Meist haben die Straßennamen historische Bezüge, sie erinnern an Persönlichkeiten, weisen auf frühere Handwerke und Industriezweige hin oder weisen auf alte Verbindungen zu anderen Städten oder Kulturen hin. Dabei klingen einige Namen sehr lustig.

So ist der Gang durch Hamburg auch ein wenig Geschichtsunterricht. Gerade jene Menschen, welche sich noch nie mit der Stadt Hamburg und ihrer Geschichte beschäftigt haben, werden dabei die ein oder andere Überraschung erleben können.
Kugelwechsel oder auch Rutschbahn sind nur zwei der kuriosesten Namen, welche in Hamburg zu finden sind. Der Name Kugelwechsel geht tatsächlich auf ein Pistolenduell zurück, welches sich im Jahr 1698 zugetragen hat.
Andere Namen weisen auf die Industriezweige der Gründerzeiten der Stadt Hamburg hin. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Shoppingmeile Große Bleichen. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass es sich hierbei ursprünglich mal um eine Wiese handelte. Genauer gesagt um eine Bleichwiese, auf der die Bürger der Stadt ihre Leinenstoffe bleichten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde dann eine Straße an gleicher Stelle gebaut.

Kennen Sie die ABC Straße?

Wenn Sie gerne Kneipen aufsuchen, gibt es in Hamburg viele gute Adressen und das auch schon vor 200 Jahren. Wer sich beispielsweise auf den Weg zum Schulterblatt oder auch zur Rutschbahn macht, wird sein blaues Wunder erleben. Denn hierbei handelt es sich um Orte, welche im 17. Jahrhundert noch für ihre Kneipen bekannt waren. Beim Schulterblatt hing damals tatsächlich das Schulterblatt eines Wals.
Noch kurioser wird es, wenn sich jemand in der Milchstraße aufhält. Wer glaubt, hierbei einem Scherz zu begegnen, wird schnell eines Besseren belehrt. So hat die Milchstraße ihren Namen vom Milchhandel, welcher früher an gleicher Stelle betrieben wurde.

Zu den kuriosesten und ältesten Straßennamen gehört auch die ABC Straße. Sie wurde in einer Urkunde erstmal 1620 genannt. Hier wurden anstelle von Hausnummern zunächst Buchstaben vergeben. Heute befindet sich in der Straße der Sitz von Google.

Außergewöhnliche Geschichte, außergewöhnliche Straßennamen

Melancholische Menschen dürfen sich den Scheideweg keineswegs entgehen lassen. Bei diesem Weg handelt es sich um eine schöne Möglichkeit, Natur mit Historischen zu verbinden. Der Weg befindet sich zwischen Elmsdorf und Eppendorf. Im 19. Jahrhundert hatte der Weg allerdings einen viel größeren Namen, nämlich Bismarckstraße.
Falls es dann noch etwas nordischer sein soll, ist die Groß Borsteler Straße genau der richtige Ort in Hamburg. Was sich ein wenig nach Borsten oder Bürsten anhört, hat tatsächlich damit zu tun. Dennoch geht das Wort Borstel auf Burstal zurück. „Bur“ bedeutet Haus und „stel“ Stelle. Vielleicht finden Sie aber auch selbst noch die ein oder andere Straße, welche weniger bekannt und eine genauso interessante Geschichte verbirgt. Bei insgesamt 8877 Straßen, Plätze und Brücken gibt es schließlich genügend, damit es keinem Straßenentdecker langweilig werden muss.

Die meisten Straßennamen stammen noch aus dem Altdeutschen und sind viele hundert Jahre alt. Die ersten Straßennummerierungen gehen auf einen Wohltätigkeitsverbund von Kaufleuten zurück und wurden im 18. Jahrhrunderts eingeführt.
Unter den Namen sind auch viele, welche auf maritime Traditionen zurückzuführen sind, die zur Zeit der Namensvergabe der Straßen eine wichtige Rolle spielten. Hierzu zählt beispielsweise der Name „Vorsetzen“, ganz in der Nähe der Elbphilarmonie. Er leitet sich von den früheren Begrenzungen aus Holz ab, die am Hafen als Wasserschutz errichtet worden waren. Andere Namen warfen dagegen lange Zeit Rätsel auf, wie der Name „Raboisen“. Seine Bedeutung ist aber mittlerweile auch geklärt, er geht auf eine Adelsfamilie aus Holstein zurück.

Hamburger Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen

Die Reeperbahn hat Hamburg in aller Welt berühmt gemacht. Diese Straße in St. Pauli ist noch heute der Rotlichtbezirk von Hamburg, jedoch inzwischen ebenfalls eine gerne besuchte Partymeile. Dort findet man eine Vielzahl von Restaurants, Bars, Bordellen, Sexshops und Stripclubs. Doch auch einige Musicals, Varieté Shows und Kabaretts sind dort zu finden.

Für einen Besuch der Herbertstraße sind nur volljährige Männer zugelassen. Es sei denn, man gehört zu den Prostituierten, die sich dort immer noch in ihren Schaufenstern zeigen.
In St. Pauli traten auch die Beatles Anfang der 1960er Jahre auf, bevor sie internationale Berühmtheit erlangten.

Hamburg draußen erleben

Der Park “Planten und Blomen” ist besonders bei Familien sehr beliebt. Dort befinden sich der Rosengarten, der Japanische Garten und die Tropengewächshäuser. Für Kinder gibt es im Park Spielplätze, Minigolf und Ponyreiten. Besondere Attraktion sind die Wasserlichtkonzerte im Sommer, die den Parksee in ein Meer von Farben tauchen. Begleitet wird dieses Schauspiel durch eine Musikshow.

Die bekannteste und wichtigste Einkaufsstraße in Hamburg ist der Jungfernstiegnahe der Alster mit zahlreichen Geschäften der gehobenen Preisklasse und einem beeindruckenden Angebot.

Empfehlenswert ist ein Essen im traditionellen Alsterpavillon.

In der Hamburger Altstadt befindet sich das aus Sandstein erbaute Rathaus der Neo-Renaissance.

Musicals und mehr

Musical Fans kommen in Hamburg ebenfalls auf ihre Kosten. Neben teuren Disney Produktionen findet man in Hamburg auch kleinere deutsche Produktionen. Nicht nur besondere Stimmen, sondern auch akrobatische Leistungen werden dem Besucher im Musical „Tarzan“ geboten. Die Musik von Tarzan komponierte der Genesis- Bandleader und bekannte Solist Phil Collins.

Ein weiteres Hamburger Disney Musical ist „Der König der Löwen“, welches ebenfalls die Musik eines berühmten Künstlers, Elton John, beinhaltet. „Der König der Löwen“ ist das erfolgreichste deutsche Musical, was nicht zuletzt an der gelungenen Kombination aus Popmusik und bunter, afrikanischer Welt liegt. Sehr beeindruckend sind die individuellen Kostüme mit ihren außergewöhnlichen Masken. Bereits der Zeichentrickfilm, welcher dem Musical zugrunde liegt, war ein erfolgreiches Meisterwerk.

Bei der Premiere des Musicals Rocky kam der Schöpfer und Hauptdarsteller des Films, Sylvester Stallone, persönlich nach Hamburg und war von der Umsetzung begeistert.

Hamburg bietet zusätzlich noch eine zahlreiche Auswahl an Theatern, Opern und Schauspielhäusern, wie das durch das Fernsehen und die unvergessliche Heidi Kabel bekannt gewordene Ohnsorg Theater, in welchem ausschließlich Hamburger Platt geredet wird. Ebenfalls sehenswert sind das Krimi-Theater, das Operettenhaus, das Variete-Musik-Theater, das Schmidt-Theater sowie viele weitere kleine Theater und Schauspielhäuser.

Besondere Orte: Der Hamburger Hafen

Der Hamburger Elbhafen ist der größte Seehafen Deutschlands und außerdem einer der zehn größten Containerhäfen weltweit. Besucher können vom Ufer oder einem Ausflugsboot aus den Schiffen aus aller Welt beim An- oder Ablegen zuschauen. Den besten Ausblick bietet jedoch der Hamburger Michel, ein Glockenturm der Barockkirche St. Michael, einem Wahrzeichen der Hansestadt Hamburg.
420 Seeschiffe nennen den Hamburger Hafen ihre Heimat. Zudem verfügt der Hamburger Hafen über vier besonders große Container-Terminals und 60 Hafenbecken.
Eine besondere wirtschaftliche Bedeutung hat der Freihafen in Hamburg. Dort können auf 16 km² die Waren zollfrei umgeschlagen werden. Die Zollgebühr ist erst beim Verlassen des Freihafens fällig.

Am Wasserbahnhof zwischen Niederhafen und dem Fischmarkt kann man zu jeder Zeit des Jahres wunderbar spazieren gehen. Während man über 688 Meter Gesamtlänge der schwimmenden Brücken wandert, hat man einen typischen Blick auf Hamburg und seine Eigenarten. Nirgendwo sonst ist es so bunt, multikulturell und schön.
Die St. Pauli Landungsbrücken lässt einem die typische „Hamburger steife Brise“ um die Nase wehen und so den charakteristischen Geruch der Binnenalster erkennen. Von hier aus hat man die beste Aussicht und gute Chancen auf tolle Fotomotive.
In Hafennähe gibt es viele kleine Geschäfte, die Andenken anbieten und auch die Restaurants und Cafés sind so zahlreich, dass für jeden Besucher ein nettes Plätzchen zum Verweilen bereitsteht.

Auf dem nahen Fischmarkt bekommt der Interessierte nicht nur frischen Fisch, sondern auch viele andere und seltene Ware, wie beispielsweise tropische Pflanzen. Allerdings ist der Fischmarkt nur frühmorgens geöffnet, so dass man entweder früh aufstehen oder die Nacht durchmachen muss.
Die Speicherstadt ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. Noch heute werden in den alten Backsteinbauten Waren aus der ganzen Welt gelagert. Mit einem Ausflugsschiff kann man diese Bauten bewundern oder eines der Museen besuchen. Bekannt ist das Miniatur Wunderland, welches kleine Kopien von realen und erfundenen Städten und Ländern ausstellt.

Hamburgs Elbphilarmonie erleben

Die Elbphilharmonie soll die Adresse für Musikliebhaber und Kenner werden. Am 4. November 2016 wurde zunächst die Plaza, ein großer Platz in 37 Metern Höhe mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt feierlich eröffnet. 582 Leuchten sorgten für ein perfektes Ambiente. Im 2017 ist es dann endlich soweit und die Elbphilarmonie vollständig zugänglich. Das erste Konzert wurde vom NDR Sinfonieorchester gegeben und fand im Großen Saal statt als Teil einer drei Wochen andauernden Eröffnungsfeier. Entworfen wurde der beeindruckende Bau, welcher schon im Jahr 2007 begann, von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron.
Das was dann hier gespielt werden soll, wird Rang und Namen haben. Egal ob es nun Klassik, oder Jazz ist, wer es gerne ein wenig hochwertiger bei der Musik mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Möglichkeiten des Musikgenusses sollen aufgrund moderne Saaltechnik immens sein. Online ist es jetzt schon möglich, die einzelnen Events anzuklicken und anschließend Tickets zu kaufen.

Doch die Elbphilharmonie ist weit mehr als nur ein Konzertsaal. Die Architektur lies es zu, dass noch Platz für ein Hotel als auch viele Luxus-Apartments war. Somit ist es beispielsweise Konzertbesuchern möglich, auch gleich die passende Unterkunft vor Ort zu buchen nachdem ein schöner Abend genossen werden konnte. Es werden nicht nur Einzel- und Doppelzimmer angeboten, sondern auch Familien sind willkommen.
Wie der Name schon vermuten lässt, steht das Gebäude direkt am Wasser und ist aufgrund seiner Architektur schon von weitem sichtbar. Das Gebäude, welches schon jetzt liebevoll Elphi genannt wird, ist ein Design-Highlight. Wie ein übergroßer Spiegel wirkt das Gebäude auf den Betrachter. Das Wasser und vor allem auch ein Teil des Hafens werden damit eindrucksvoll widergespiegelt.

Konzerte auf einem neuen Level erleben können

Es ist der obere Teil der Elbphilarmonie, welcher besonders in Erscheinung tritt. Denn anders als ein herkömmliches Gebäude, verfügt das Konzerthaus über ein extra für den Konzertsaal entworfenes Dach. So wird sie von innen wie von außen zum Hingucker. Schon jetzt ist die Elbphilarmonie das Aushängeschild der Hansestadt Hamburg. Selbst wenn es Jahre gedauert hat, den Bau in die Tat umzusetzen, die Arbeit hat sich ausgezahlt.
In der ersten Saison gibt es gleich mehrere Uraufführungen zu sehen und vor allem zu hören. Dazu gehören die Inszenierung „Call me God“ von und mit John Malkovich sowie die Konzertreihe „¡Viva Beethoven!“ mit dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar aus Caracas. Gespielt werden aber nicht nur klassische Werke wie von Beethoven, sondern auch jazzige, poppige und andere Musikrichtungen gehören zum Programm. Die Wahl zu haben zwischen verschiedensten Musikstilen, macht den besonderen Reiz dieser Location aus. Und wer kann schon behaupten, über der Elbe einem Konzert gelauscht zu haben.

Hierbei ist es auch möglich, wohl eine der schönsten und gleichzeitig imposantesten Orgeln zu betrachten, welche es in Deutschland gibt. Sie wurde extra so gebaut, dass die Zuschauer sie berühren können, wenn sie es möchten. Dazu wurde die Orgel direkt in die Sitzreihen gebaut. Erfühlen und Erfassen. Das ist nirgendwo anders möglich, als bei der Elbphilharmonie.
5.000 Pfeifen sorgen für einen unverwechselbaren und einmalig schönen Klang. Ob die Orgel als sägend oder auch glockenartig beschrieben wird, hängt vom Geschmack ab.
Die Architektur der Elbphilharmonie erinnert ein wenig an ein Zelt, gerade so als wäre das Dach einfach über ein paar Mauern gespannt worden. Das erweckt den Eindruck von Leichtigkeit. Ganz so wie die Musik im Inneren dann erklingen wird, so soll auch das Äußere der Elbphilharmonie nach Beweglichkeit und Leichtigkeit aussehen. Ursprünglich war das Gebäude ein Lagerhaus aus dem Jahr 1875. Nun hat es sich zu einem Vorbild für alle Konzerthäuser in Europa entwickelt.

Beeindruckende Fassadenelemente sorgen für große Effekte

Ein wenig erinnert das Konzerthaus aber auch an ein Sportstadion. Die Zuschauer sind immer nah am Geschehen, ganz gleich, wo sie einen Platz gebucht haben.
Das was bei der Philharmonie so spiegelt, ist tatsächlich eine Wand aus Glas. Dabei handelt es sich um 1100 einzelne Fassadenelemente, welche für einen einmalig schönen Effekt sorgen. Die großen Ausbuchtungen erinnern dabei ein wenig an Stimmgabeln.
Durch die erhöhte Gebäudestruktur können die Besucher gleichzeitig zum Musikprogramm eine schöne Aussicht genießen. Vom Plaza aus hat man eine einzigartige 360-Grad-Panorama-Aussicht über Hamburg und seinen Hafen. Touristen und Besucher werden die Aussichtsplattform nicht nur zum Verweilen nutzen, sondern auch um sich über die Stadt Hamburg ein genaueres Bild zu machen. Die weiße Farbe des Dachs im Innenraum ist schnell erklärt: 10.000 Gipsfaserplatten machen das Innenleben der Elbphilharmonie zu einem Erlebnis. Jene Stücke wurden nicht per Hand, sondern mit dem Computer mithilfe eines 3D-Modells eingefräst. Somit konnte jeder Winkel des Raumes optimal ausgenutzt werden, um einmalige Klangergebnisse zu erhalten.

Das Hamburger Stadtbild

Hamburg besitzt einige nennenswerte Grünanlagen in Form von beeindruckenden Parklandschaften, blühenden Gärten und Orten zum Grillen.

Der Stadtpark mit seiner Festwiese ist bei den Hamburgern ein beliebter Treffpunkt im Sommer. Dort trifft man sich gerne zum Grillen oder erfrischt sich im Biergarten. Auch Kinder können hier im Park prima mit Freunden spielen und toben.

Der zentral gelegene Park ist Planten und Blomen. Der Park besticht durch sein großes, vielfältiges Angebot für jede Generation. Neben exotischen Gärten und vielen Wasserplätzen gibt es auch reichlich Möglichkeiten für Spiele und Sport. Auch kulturelle Veranstaltungen gehören zum regelmäßigen Angebot des Parks.

Parkfriedhof Ohlsdorf

Im Norden der Stadt befindet sich der Parkfriedhof Ohlsdorf, mit beeindruckenden Mausoleen und Grabanlagen. Nicht nur hanseatische Kaufleute sind hier zur letzten Ruhe gebettet, auch viele Musiker, Dichter, Schauspieler und nicht zuletzt Kriegsopfer wurden auf dem Friedhof begraben. Der Parkfriedhof Ohlsdorf ist mit seinen 391 Hektar Fläche, der größte seiner Art weltweit.

Inselpark und Hirschpark

Hamburgs sportlichster Park ist der Inselpark. Vor allem die Skate Arena ist bei den Jugendlichen besonders angesagt. Freizeitsport ist in diesem Park das zentrale Thema. So umfasst das Sportangebot unter anderem Joggen, Schwimmen, Paddeln oder Klettern auf einem Multifunktions-Spielfeld, einer beleuchteten Joggingstrecke, einem Schwimmbad, einer Kletterhalle, einem Hochseilgarten und eine Kanustrecke mit 3 km Länge.

Im Stil eines britischen Landschaftsgartens angelegt verfügt der Hirschpark über weite Rasenflächen, zahlreiche sehr alte Bäume und viele Wanderwege. Vom Aussichtsplatz am Elbhang aus, hat man einen beeindruckenden Blick auf den Fluss sowie das südliche Elbufer. Im Westen des Parks laden ein Restaurant und ein Bauerngarten zum Verweilen ein.

Ein Findling und ein Relief erinnern an den Schriftsteller Hans Henny Jahn, der im reetgedeckten Witthüs seinen Wohnsitz innerhalb des Parks hatte. Im Wildgehege leben auch heute noch Hirsche friedlich mit Rentieren und Wasservögeln zusammen.

Der Botanische Garten

Der Botanische Garten oder auch Loki-Schmidt-Garten befindet sich in Klein Flottbek. Sehr beeindruckend ist der exotische und immergrüne Bambusgarten. Durch den Duft- und Tastgarten wird der Besuch interaktiv. Man erkundet so, wie sich verschiedene Pflanzen und Kräuter anfühlen oder wie sie riechen.

Der kanadische Indian Summer wurde hier ebenfalls nachempfunden. Im Wüstengarten entdeckt man Glaspyramiden.

Zum Gedenken an die Namensgeberin Loki Schmidt steht in der Nähe des Eingangs eine Büste, welche die Kämpferin für den Schutz der bedrohten Pflanzen darstellt.