Grabstein von Gretchen Wohlwill auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg

Malerin und Grafikerin: Gretchen Wohlwill

Gretchen Wohlwill wurde am 27. Februar 1878 in Hamburg geboren. Sie stammte aus einem liberalen, angesehenen jüdischen Elternhaus. Aufgewachsen war sie mit vier Geschwistern. Wobei ihr Vater der Chemiker und Historiker Emil Wohlwill war und ihre Mutter Luise Nathan. Gretchen Wohlwills Bruder Friedrich Wohlwill war ein anerkannter Mediziner.

Beitragsbild: Gretchen Wohlwills Grabstein im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof Von Vitavia – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58420293

Nachdem Gretchen Wohlwill den Abschluss der Selekta erlangte, besuchte sie ab 1894 die Kunstschule „Valeska Röver“ in Hamburg. Zu ihren Lehrern hier zählten Arthur Illies und Ernst Eitner.

Sie lernte von Alfred Lichtwark den norddeutsch geprägten Impressionismus. Gretchen Wohlwill gehörte zwischen 1904 und 1905 zu den deutschen Schülerinnen der Académie Matisse in Paris. Hierdurch entwickelte sie einen von der französischen Avantgardekunst geprägten Malstil.

Dazu gehörten u. a. Landschaften und konventionelle Porträts. Neben der Malerei war der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Grafik. All diese Stile und Fertigkeiten flossen später in ihre eigenen Bilder mit ein.

Zurück aus dem Exil

Gretchen Wohlwill war als Erzieherin und Kunstlehrerin tätig. Stets, auch in der Weimarer Republik, war sie den Anfeindungen der nationalsozialistischen Presse ausgesetzt. Aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln verbrachte Gretchen Wohlwill 12 Jahre im Exil. Wurde sie doch in Deutschland von den Nationalsozialisten verfolgt und stand kurz davor in ein KZ deportiert zu werden.

Zu ihrem Selbstschutz immigrierte sie 1940 nach Portugal. 1945 kam Gretchen Wohlwill zurück zur Malerei und besann sich auch ihrer Hamburger Wurzeln. Hierher kehrte sie 1952 zurück. Hier traf sie drei der 64 emigrierten Künstler wieder. Arie Goral, Arnold Fiedler und auch Clara Blumfeld wurden erneut zu ihren künstlerischen Begleitern. Selbst die Freundschaft zu Willem Grimm und anderen Sezessions-Kollegen nahm sie wieder auf. Der Malerei blieb sie zeitlebens treu. Was wohl auch ihrer bescheidenden Lehrerinnen-Rente galt.

Erinnerungen an Gretchen Wohlwill

1959 wurde Gretchen Wohlwill vom Berufsverband bildender Künstler in Hamburg zum Ehrenmitglied ernannt. Drei Jahre später starb die Künstlerin. Erhalten ist sie jedoch u. a. in einem groß förmigen Porträt ihrer Kollegin Else Weber. Hinzu kommen Gretchen Wohlwills eigene Bilder und die Grabstelle im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Doch darüber hinaus hat sie weitere Spuren in Hamburg hinterlassen. Wie die Gedenktafel am Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium in Eimsbüttel, wo sie 1933 aus dem Schuldienst entlassen wurde. Diese Gedenktafel erinnert ebenfalls an ihre jüdische Kollegin Martha Behrend. Auch der Innenraum der Schule trägt Gretchens Spuren. Hier wurden 1993 ihre Wandbilder im Treppenhaus wieder freigelegt.

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Die letzte Hamburger Wanderdüne im Boberger Naturschutzgebiet im Stadtbezirk Bergedorf

Hamburg Bergedorf: Sanddünen, Reetdächer und das letzte Schloss

Der südöstlichste der insgesamt sieben Bezirke in der Freien und Hansestadt Hamburg ist Bergedorf. Dieser verteilt sich auf einer Fläche von knapp 155 Quadratkilometern und zählt insgesamt über 130.000 Einwohner. Im direkten Vergleich mit den anderen sechs Hamburger Bezirken hat Bergedorf am wenigsten Einwohner auf der größten Fläche.

Der Bezirk im Hamburger Südosten besteht aus 14 Stadtteilen. Dazu gehören Allermöhe, Altengamme, Bergedorf, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Lohbrügge, Moorfleet, Neuallermöhe, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg. All diese Stadtteile bieten neben idyllischen Ortschaften weitläufige Grünflächen, zahlreiche Bauernhöfe, auf denen eigenes Obst und Gemüse für die Menschen in der Umgebung angebaut wird sowie einzigartige romantische Reetdach-Häuser und alte Mühlen.

Naturschutzgebiet Boberger Niederung

Ein wahrliches Paradies versteckt sich im Bezirk Bergedorf im Südosten der Hansestadt. Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung in den Stadtteilen Billwerder und Lohbrügge ist einer der artenreichsten und vielfältigsten Naturparks der Großstadt. Auf einer Fläche von gut 350 Hektar gibt es ausgedehnte Geest-, Moor- sowie Marschlandschaften, einen Segelflugplatz und einen großen Baggersee, in dem auch gebadet werden kann und darf. Zudem befinden sich dort die einzigartigen Naturdenkmäler „Boberger Düne“ sowie „Achtermoor“.

Von Xaver Dolores – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40228817

Die Boberger Düne, auch „Hamburgs letzte Wanderdüne“ genannt, bietet eine herrliche Dünenlandschaft wie am Strand: Eine einmalige und schier endlose Sandlandschaft, die Einheimische und Touristen gleichermaßen anlockt. Hier können Jung und Alt, Groß und Klein schöne Stunden verbringen. Vor einigen Jahrhunderten noch erstreckte sich die Dünenlandschaft vom zentralen Berliner Tor bis nach Bergedorf, doch wurden die Dünen im 20. Jahrhundert abgetragen und anderweitig genutzt.

Wer das Naturschutzgebiet mit seiner abwechslungsreichen Landschaft genauer in Augenschein nehmen möchte, wählt einen der vier großen Hauptwanderwege. Diese sind zwischen drei und fünf Kilometer lang. Einer der Wege verläuft um und durchs das Naturdenkmal Achtermoor, der zweite führt über die große, imposante Düne. Ein dritter Weg führt durch Wälder, Orchideenhänge und Trockenrasen. Der vierte ist der Wiesenweg, welcher durch die Marschlandschaft verläuft.

Aufgrund der Vielfältigkeit der Vegetationszonen ist auch die Tierwelt im Boberger Niederung besonders artenreich. Jede Landschaft hat ihre eigenen beheimateten Arten und Lebensräume.

Gleichnamiger Stadtteil mit interessanten Sehenswürdigkeiten

Der Stadtteil Bergedorf ist der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt des gleichnamigen Hamburger Bezirkes. Zudem sehen ihn die knapp 36.000 Einwohner gerne als eigenständige Stadt an, befinden sich hier doch ein Rathaus, Theater, Amtsgericht, Krankenhaus, Gefängnis, Hafen, zahlreiche Lokale und Shoppingmöglichkeiten sowie das einzig erhaltene Schloss im gesamten Hamburger Stadtgebiet.

Das Bergedorger Schloss liegt in Bergedorf direkt in der Mitte des alten Ortskerns am Fluss Bille.

Der Stadtteil verfügt mit seiner eindrucksvollen Altstadt über einen großartigen, historischen Stadtkern. Malerische Fachwerkhäuser, das älteste Gasthaus Hamburgs von 1550 und das Bergedorfer Schloss in Backsteingotik laden zum Staunen und Verweilen ein. Wer Spaß, Abwechslung und Abkühlung an heißen Sommertagen sucht, sollte zudem einen unvergesslichen Tag im Bergedorfer Bäderland Bille-Bad verbringen. Großartige Wasserwelten im Innen- und Außenbereich und eine Saunawelt warten auf Groß und Klein. Auch der Bergedorfer Schlossgarten ist einen Besuch wert. Hier, zwischen zahlreichen, alten Bäumen und großzügigen Grünflächen, können Spaziergänger den hektischen Alltagsstress hinter sich lassen und die Ruhe in der schönen Natur genießen.

Botanischer Garten in Hamburg Wandsbek eine grüne Oase mitten in der Großstadt

Hamburg Wandsbek: Von urbaner Lebenslust bis zu den grünen Walddörfern

Der Bezirk Wandsbek liegt im Nordosten der Freien und Hansestadt Hamburg. Zum einen ist er ein eigener Stadtteil, umfasst aber auch weitere Stadtteile. Wandsbek ist der einwohnerstärkste aller sieben Hamburger Bezirke und wird von Süd nach Nord von urban bis dörflich. Die nördliche Begrenzung ist das Bundesland Schleswig-Holstein, welches durch mehrere weitläufige Naturschutzgebiete mit den einzelnen Stadtteilen verbunden ist. Der Hamburger Bezirk Wandsbek verteilt sich auf einer Fläche von knapp 150 Quadratkilometern. Insgesamt leben über 440.000 Menschen in insgesamt 18 Stadtteilen.

Der südlich-westlichste und kleinste davon ist Eilbek mit etwa 22.000 Einwohnern. Ebenfalls im Süden liegen Marienthal (über 13.000 Einwohner) und Jenfeld (über 27.000 Einwohner). Im gleichnamigen Stadtteil leben über 36.000 Einwohner. Weitere sind Tonndorf (etwa 15.000 Einwohner), Bramfeld (knapp 53.000 Einwohner), Farmsen-Berne (über 35.000 Einwohner), Wellingsbüttel (knapp 11.000 Einwohner), Hummelsbüttel (über 18.000 Einwohner), Poppenbüttel (knapp 24.000 Einwohner), Sasel (knapp 24.000 Einwohner), Volksdorf (knapp 21.000 Einwohner), Bergstedt (über 10.000 Einwohner), Lemsahl-Mellingstedt (unter 10.000 Einwohner), Duvenstedt (unter 10.000 Einwohner) und Wohldorf-Ohlstedt (unter 5.000 Einwohner). Der flächenmäßig größte Stadtteil in Wandsbek ist der Stadtteil Rahlstedt mit über 92.000 Einwohnern.

Grüne Idylle am Wandse

Da der Bezirk Wandsbek eine äußerst zentrale Lage genießt und zudem der einwohnerstärkste in Hamburg ist, wird auch oftmals angenommen, dass hier lediglich Hochhäuser, Büroflächen und jede Menge Hektik herrschen. Aber nein! Wandsbek besteht nicht nur aus geschäftigem Treiben, ganz im Gegenteil: Der Stadtteil hat wunderschöne, idyllische Flecken, die zum Verweilen einladen und somit für das besondere i-Tüpfelchen bei der Attraktivität des Bezirkes sorgen. An den Flussauen der Wandse können Naturliebhaber tief durchatmen und Abstand vom Alltagsstress gewinnen. Wunderbar entspannen kann man auch am Mühlenteich im Westen von Wandsbek – einem Picknick im Grünen steht hier nichts entgegen. Auch der gut 7,5 Hektar große Eichtalpark, welcher sich entlang der Wandse erstreckt, eignet sich ideal für ausgedehnte Spaziergänge. Wer noch mehr Natur genießen möchte, sollte die wahre blühende Oase im Bezirk aufsuchen: Der Botanische Sondergarten Wandsbek verfügt über endlose Grünflächen und zudem können Besucher eine große Vielzahl an Pflanzen und Blumen bewundern.

Die Walddörfer im äußersten Nordosten

Fährt man in Hamburg Richtung Norden, wird der Bezirk Wandsbek immer ländlicher und es erstreckt sich ein wahrhaftiges, grünes Paradies vor Augen. Gerade bei jungen Familien und älteren Mitmenschen sind die nördlichen Stadtteile von Wandsbek sehr beliebt, gibt es hier doch ausgedehnte Grünflächen, Wälder, ruhige Wohngebiete und Natur, wohin man blickt. Die fünf Stadtteile Duvenstedt, Wohldorf-Ohlstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Bergstedt sowie Volksdorf werden aus diesem Grund gerne auch als „Walddörfer“ bezeichnet. Neben einer malerischen Vorortidylle sind in den dortigen Naturschutzgebieten auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Die ländliche Gegend sowie die Wälder lassen die hektische und lebendige Innenstadt Hamburgs schnell vergessen.

Staatsbibliothek in Hamburgs Bezirk Eimsbüttel

Hamburg Eimsbüttel: Lebenswert, prächtig und quirlig

Beitragsbild: Von Staats- und Universitäsbibliothek Hamburg – http://www.sub.uni-hamburg.de/onTEAM/grafik/Fassade_04.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1263708.

Nördlich des Bezirks Altona liegt der Bezirk Eimsbüttel der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Bezirk beherbergt etwa eine Viertelmillion Einwohner und verteilt sich auf einer Fläche von fast 50 Quadratkilometern. Im Nordwesten grenzt der Bezirk Eimsbüttel an das Bundesland Schleswig-Holstein, im Osten ist die Alster die natürliche Grenze. Im Nordosten grenzt der Stadtteil Niendorf an den Hamburg Airport.

Der Hamburger Bezirk Eimsbüttel gliedert sich in insgesamt neun Stadtteile: Eimsbüttel (knapp 60.000 Einwohner), Rotherbaum (über 16.000 Einwohner), Harvestehude (knapp 18.000 Einwohner), Hoheluft-West (über 13.000 Einwohner), Lokstedt (fast 30.000 Einwohner), Niendorf (über 40.000 Einwohner), Schnelsen (über 29.000 Einwohner), Eidelstedt (über 34.000 Einwohner) und Stellingen (über 26.000 Einwohner).

Die in der Nähe der Alster gelegenen Stadtteile Rotherbaum und Harvestehude verfügen über weitläufige Anlagen und imposante Villenviertel. Im Südosten des Bezirkes Eimsbüttel sind hingegen eher mehrgeschossige Altbauten zu finden. In den nördlicher gelegenen Stadtteilen Eidelstedt, Schnelsen und Niendorf gibt es großzügige Einfamilienhäuser mit schönen Grünflächen.

Stadtteil Rotherbaum: Aufregendes Universitätsleben und lehrreiches Museumsviertel

Die Universität Hamburg blickt auf eine lange Geschichte zurück: Bereits im Frühjahr 1919 wurde beschlossen, diese Lehranstalt zu gründen – über 100 Jahre existiert die Universität in der Hansestadt also schon. Ihren Hauptsitz hat die Hochschule seitdem im Stadtteil Rotherbaum. Mit über 40.000 Studierenden ist sie die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in ganz Norddeutschland und zählt zu eine der zehn größten Hochschulen im gesamten Land.

Von Merlin Senger – photo by Merlin Senger, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=763613

Doch nicht nur das turbulente Universitätsleben prägt diesen Stadtteil – auch einzigartige Lokale und wunderschöne, weiße Prachtvillen sind in Hamburg Rotherbaum zu Hause. Zudem ist das „Abaton-Kino“ seit einigen Jahren eines der kulturellen Zentren in Hamburg und war eines der ersten Programmkinos in ganz Deutschland. Aufgrund seines unterhaltsamen Programmes erhält es regelmäßig höchste Auszeichnungen. Wer noch etwas mehr Kultur erleben möchte, kann sich in einem der zahlreichen Museen in Rotherbaum genauer umsehen. Neben dem interessanten Museum für Völkerkunde gibt es noch das Mineralogische Museum mit jeder Menge irdischer und außerirdischer Schätze. Schimmernde Erze, funkelnde Edelsteine und leuchtende Kristalle können hier unter die Lupe genommen werden. Auch das Geologisch-Paläontologische Museum ist für Touristen besonders sehenswert und bietet auf gut 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche einen riesigen Einblick in die Geschichte des Lebens.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Bezirk Eimsbüttel in der Hansestadt bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler. Eine wichtige Anlaufstelle für begeisterte Theaterbesucher sind beispielsweise die Hamburger Kammerspiele an der Hartungstraße. Seit ziemlich genau 75 Jahren kann man hier verschiedene Theaterstücke für Groß und Klein sowie Lesungen live miterleben. Wie oben erwähnt, ist auch das „Abaton-Kino“ im Univiertel ein schöner Treffpunkt für Jung und Alt, um sich neue und alte Klassiker anzusehen.

Besondere Bauwerke des Bezirkes Eimsbüttel sind unter anderem die Grindelhochhäuser in Harvestehude, welche nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind. Auch die beiden Wassertürme in den Stadtteilen Lokstedt und Stellingen sind sehenswert. Beide wurden im frühen 20. Jahrhundert erbaut und sind um die 50 Meter hoch. Sie gelten in ihren jeweiligen Stadtteilen als besonderes Wahrzeichen und überragen die normalen Wohnhäuser bei Weitem. Ebenfalls interessant ist das denkmalgeschützte „Curiohaus“ in Rotherbaum. Heute wird dieses um 1909 erbaute Gebäude als Büro- und Veranstaltungsstätte genutzt.

Einige Kirchen im Bezirk Eimsbüttel sind darüber hinaus auch einen Besuch wert. Beispielweise ist die evangelisch-lutherische Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern in Harvestehude eines den bedeutendsten Kulturdenkmalen der Region. Sie löste die im Krieg zerstörte, ehemalige Hauptkirche im Stadtzentrum ab und ist heute ein wichtiges Wahrzeichen des Stadtteils. Auch die achteckige Kirche am Markt im Stadtteil Niendorf ist besonders: Sie entspricht aufgrund ihrer Symmetrie dem Idealbild eines evangelischen Gotteshauses und ist auch Teil des Eimsbütteler Wappens.

Panoramaansicht des Hafens in Altona Hamburg

Hamburg Altona: Abwechslungsreiches Viertel mit sehenswerten Ecken

Im äußersten Westen der Freien und Hansestadt Hamburg befindet sich der Bezirk Altona mit seinen insgesamt 14 Stadtteilen. In Norden und Westen grenzt Altona an das Bundesland Schleswig-Holstein; im Süden und Osten an den Bezirk Hamburg-Mitte. Im Nordosten wird Altona vom Bezirk Eimsbüttel begrenzt. Anhand der Bevölkerungs- sowie der Bebauungsdichte können die 14 Altonaer Stadtteile in insgesamt drei verschiedene Typen unterschieden werden:

Zum einen gibt es die östlichen Stadtteile des Bezirks Altona, die größtenteils dem alten Stadtkern entsprechen. Zu diesen zählen Altona-Altstadt (knapp 30.000 Einwohner), Altona-Nord (knapp 25.000 Einwohner), Ottensen (über 36.000 Einwohner) sowie Sternschanze (unter 10.000 Einwohner). Die meisten Menschen leben dort in mehrgeschossigen Häusern.

Die im Norden des Bezirks liegenden Stadtteile sind Bahrenfeld (über 30.000 Einwohner), Groß Flottbek (über 11.000 Einwohner), Iserbrook (über 11.000 Einwohner), Lurup (über 36.000 Einwohner) sowie Osdorf (unter 3.000 Einwohner). Die Bebauung ist weitestgehend gemischt – sowohl Einfamilien- als auch Mehrfamilienhäuser sind hier vorhanden.

Im Westen von Altona befinden sich die ruhigeren Elbvororte: Blankenese (unter 14.000 Einwohner), Nienstedten (unter 10.000 Einwohner), Othmarschen (knapp 16.000 Einwohner), Rissen (knapp 16.000 Einwohner) und teilweise Sülldorf (unter 10.000 Einwohner). Die Menschen leben hier überwiegend in Einfamilienhäusern beziehungsweise größeren Villen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Bezirk Altona ist besonders bekannt durch den weltberühmten Fischmarkt. Dieser wird von neugierigen Touristen sowie alteingesessenen Einheimischen gleichermaßen gerne besucht. Jeden Sonntag zwischen 05:00 Uhr und 09:30 Uhr lockt der Altonaer Fischmarkt mit Verkaufsständen unter freiem Himmel. Hier werden schon lange nicht mehr nur Lebensmittel angeboten, sondern mittlerweile auch technisches Zubehör, Hühner sowie Kaninchen und natürlich Souvenirs aller Art verkauft. An warmen Sommer-Sonntagen besuchen bis zu 70.000 Menschen diese besondere Touristenattraktion. Neben den Verkaufsständen lockt auch die imposante Fischauktionshalle, welche an Sonntagen der Mittelpunkt des Fischmarktes ist. Die historische Halle kann allerdings auch für Veranstaltungen aller Art gebucht werden und bietet Platz für bis zu 3.500 Personen.

Von Wolfgang Meinhart – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=278133.

Eine weitere Altonaer Sehenswürdigkeit ist das beeindruckende Rathaus am Platz der Republik, welches sich im Empfangsgebäude des ersten Altonaer Bahnhofes befindet. Das Gebäude ist denkmalgeschützt und ein wahres Prachtstück des Neoklassizismus aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Bauwerk hat jedoch nicht nur äußerlich was zu bieten: Im Innenhof finden immer wieder Open Air-Kinovorstellungen statt, Ausstellungen werden gezeigt und geheiratet werden kann hier auch. In unmittelbarer Nähe des Rathauses befindet sich der Altonaer Balkon, welcher einen fantastischen Blick auf den Hafen bietet. Die Grünanlage liegt etwa 27 Meter über der Elbe auf dem sogenannten Geesthang und ist somit ein wichtiger, touristischer Aussichtspunkt. Von hier aus beginnt auch der Elbuferwanderweg.

Am Altonaer Rathaus beginnt ebenfalls die Elbchaussee, welche sich nach Westen bis zum Stadtteil Blankenese erstreckt. Entlang der fast neun Kilometer langen Straße säumen sich bedeutende Villen und weitläufige Parkanlagen, die einen Besuch definitiv wert sind.
Ein weiterer Höhepunkt in Altona ist der Stuhlmannbrunnen. Diese bemerkenswerte Brunnenanlage steht auf dem Platz der Republik zwischen Rathaus und Bahnhof, und ist ein wichtiges Symbol des Bezirkes. Dargestellt werden zwei Zentauren, die um einen riesigen Fisch kämpfen, was sinnbildlich die Konkurrenz der Städte Altona und Hamburg darstellen soll.

Regelmäßige Veranstaltungen in Altona

Der Bezirk im äußersten Westen Hamburgs veranstaltet das ganz Jahr über jede Menge Feste und Feierlichkeiten. Neben dem wöchentlichen Altonaer Fischmarkt, welcher bereits auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblickt, gibt es drei weitere Großveranstaltungen, die einmal im Jahr in Altona stattfinden. Dies ist unter anderem der „Hamburg-Marathon“, welcher immer Ende April stattfindet und teilweise durch den Bezirk Altona führt. Auch die „altonale“ ist über Hamburg hinaus sehr bekannt: Das vierzehntägige Kulturfest bietet Kunst, Literatur und Theater für Jedermann. Darüber hinaus findet am Abschlusswochenende des Festes eine riesige, bunte Straßenfeier mit zahlreichen Live-Musik-Bühnen statt. Die dritte Großveranstaltung sind die „Cyclassics“, deren Strecken ebenfalls teilweise durch Altona führen. Wie der Name bereits verrät, ist dies ein besonderes Radsportereignis für Profis und Jedermann, welches jährlich im August stattfindet. Dieses Hamburger Radrennen gibt es bereits seit 1996 und hat längst einen Kultcharakter in der Hansestadt erlangt. Hierbei werden Strecken über 60, 100 oder 160 Kilometer zurückgelegt.

Hamburgs Topadresse für Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Die Praxisklinik Colonnaden in Hamburg hat Tradition, gehört sie doch zu den ältesten Einrichtungen dieser Art überhaupt. Vor über 50 Jahren wurde die Praxis, die in einer der bekanntesten Geschäftsviertel Hamburgs liegt, vom renommierten Gesichtschirurgen Prof. Dr. Dr. Horst Günther gegründet. Inzwischen befinden sich die historischen Räumlichkeiten bereits in den kompetenten Händen der dritten Inhaber-Generation und wurden zuletzt umfassend und ansprechend renoviert sowie auf den höchsten technischen Stand gebracht.

Interessierte und Patienten werden in den lichtdurchfluteten und geschmackvoll renovierten Räumlichkeiten der Praxisklinik Colonnaden willkommen geheißen. Die attraktiven Praxisräume im Herzen Hamburgs teilen sich in die drei Abschnitte Ambulanz, den Bereich für die postoperative Überwachung sowie den OP selbst und können gegen vorherige Anmeldung gerne von interessierten Patientinnen und Patienten besichtigt werden.

Beide hier praktizierenden Chirurgen sind Fachärzte für Ästhetisch-Plastische Chirurgie und bringen neben ihrem langjährigen Erfahrungsschatz und neustem Fachwissen ebenso ein von vielen zufriedenen Kunden mehrfach bestätigtes hohes Formgefühl und ästhetisches Geschick mit.

Während einer persönlichen Beratung können Interessierte sich vor Ort nicht nur von der Ausstattung überzeugen, sondern sich ebenfalls über die fachliche Kompetenz sowie Erfolgsgeschichten der beiden Ärzte informieren.

Das freundliche Praxisteam heißt Patientinnen und Patienten willkommen und sorgt neben den beiden Fachärzten für das Wohlergehen vom Vorgespräch bis hin zur Nachbehandlung.

Das Team aus zwei spezialisierten Fach-Chirurgen

Die Leitung der Praxisklinik Colonnaden teilen sich die beiden sympathischen Fachärzte Dr. med. Jan Pasel und Dr. med. Christoph Krüss. Dr. Pasel praktiziert bereits seit 2008 in den Räumlichkeiten der Colonnaden und nach dem Ausscheiden seines langjährigen Partners Dr. Bargmann bereichert seit 2013 der Facharzt Dr. Krüss die Praxisgemeinschaft nahe der Alster.

„Gemeinsam bieten wir das gesamte Spektrum der modernen plastischen und ästhetischen Chirurgie mit den Schwerpunkten Gesicht, Brust und Körper an.” sagt Dr. Jan Pasel.

Das Angebotsspektrum zieht sich von den klassischen Facelifts, also Straffungen der Gesichtspartien wie Stirn, Hals und Augenbereich über Brustvergrößerungen und -verkleinerungen bis hin zu Fettabsaugungen am ganzen Körper. Selbstverständlich werden auch sämtliche wiederherstellende Operationen nach Unfällen, entstanden durch Brandschäden, bei Vernarbungen oder sonstigen Unregelmäßigkeiten der Körperform durchgeführt.

Vertrauen und Kompetenz auf höchstem Niveau sind den beiden Ärzten dabei ebenso wichtig wie Transparenz bei den Möglichkeiten sowie zu erwartenden Kosten.

„Wir beraten unsere Patienten auf sehr hohem, aber auch praktischem Niveau und unser Augenmerk ist dabei stets auf den realistischen Grad zwischen Wunsch und Machbarem gerichtet.“ erklärt Dr. Krüss.

Patienten sollen sich nach einer „Schönheitsoperation”, wie die Eingriffe im Volksmund salopp genannt werden, auch wirklich wohler fühlen. Das bedeutet für die beiden Ärzte auch, dass das Preis-Erfolgsverhältnis unbedingt stimmen muss. Weiterhin müssen Patienten umfassend über alle Begleiterscheinungen wie notwendige Abheilzeiten und mögliche Risiken beraten werden. Aber auch über mögliche Reaktionen aus dem sozialen Umfeld auf eine Brustvergrößerung oder Nasenoperation müssen sich Patienten im Klaren sein. Neben der chirurgischen Kompetenz muss ein Facharzt für Ästhetisch-Plastische Chirurgie also auch ein feines Gespür für Menschen und Persönlichkeiten sowie psychologisches Einfühlungsvermögen mitbringen.

Dr. med. Jan Pasel

Der erfahrene Chirurg blickt inzwischen auf eine über 20 Jahre hinausgehende Tätigkeit in der Plastisch, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie zurück.

Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf, weiter an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie der Medical School in Stanford in den USA erfolgten die Promotion sowie eine über 6-jährige Facharztausbildung zum Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie. Diese Zusatzqualifikation erlangte er am Diakoniekrankenhaus Hamburg „Alten Eichen“, wo er später lange Jahre auch als Oberarzt tätig war.

Dr. Pasels Fachgebiete sind neben der ästhetischen und rekonstruktive Gesichtschirurgie Brustoperationen wie Vergrößerungen oder Verkleinerungen. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte stellen die allgemeine Körperchirurgie sowie die Handchirurgie dar. Zu seinem Leistungsspektrum gehören Nasen- und Ohrkorrekturen, die Entfernung von Gesichtstumoren, Faltenbehandlungen sowie der mit Hyaluronsäure vorgenommene Liquid Facelift.

Zusätzlich zu seiner Arbeit in der Praxisklinik Colonnaden leitet Dr. Pasel seit 2005 die onkoplastische Abteilung im Brustzentrum der Asklepios Klinik Barmbek. Darüber hinaus ist er Facharztprüfer sowie als Gutachter bei Kunstfehlerprozessen für das Landgericht Hamburg und Lüneburg tätig. Dr. Pasel ist Mitglied des Weiterbildungsausschusses für Plastisch-Ästhetische Chirurgie und Vorsitzender des Landesverbandes der Hamburger Ärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Dr. med. Christoph Krüss

Nach dem Medizinstudium an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und am Universitätsspital Basel in der Schweiz absolvierte Dr. Krüss die Zusatzausbildung zum Allgemeinen Chirurgen am Universitätsspital in Basel. Später erfolgten weitere Facharztqualifikationen wie die Erweiterung zum Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie sowie im Bereich der Handchirurgie am Zentrum für Schwerbrandverletzte am Unfallkrankenhaus Boberg. Vor seinem Wechsel zur Praxisklinik Colonnaden war Dr. Krüss leitender Oberarzt sowie stellvertretender Chefarzt der Abteilung für Plastisch-Ästhetische Chirurgie in der Fachklinik Hornheide in Münster sowie bis 2012 als Oberarzt für Plastische Chirurgie für das Diakonieklinikum Hamburg tätig.

Die Behandlungsschwerpunkte von Herrn Dr. Krüss liegen bei der ästhetisch, rekonstruktiven Gesichtschirurgie sowie der Chirurgie der weiblichen Brust. Dazu gehören neben ästhetischen Brustrekonstruktionen im Krankheitsfall auch Operationen wie Brustvergrößerungen und Brustverkleinerungen. Weitere Spezialgebiete sind Straffungsoperationen des gesamten Körpers sowie Fettabsaugungen und Handchirurgie. Dr. Krüss ist Kooperationspartner des Brustzentrums im Marienkrankenhaus Hamburg und als Kassenarzt zugelassen. Im Rahmen dieser Tätigkeit führt er rekonstruktive Operationen der weiblichen Brust, der Körperoberfläche nach Verletzungen oder nach Tumorerkrankungen durch.

Dr. Krüss ist – wie sein Kollege Dr. Pasel – als Gutachter bei Kunstfehlerprozessen am Hamburger und Lüneburger Land- und Sozialgericht im Einsatz. Weiterhin hält er Vorträge für Allgemeine sowie Plastisch-Ästhetische Chirurgie.

Kooperationen mit Hamburger Fachärzten und Kliniken

Neben den Betreuungsmöglichkeiten in den eigenen Räumlichkeiten der Praxisklinik Colonnaden kooperieren Dr. Pasel und Dr. Krüss mit den beiden Hamburger Krankenhäusern, der Asklepios Klinik Barmbek und dem Marienkrankenhaus. Es besteht also bei Bedarf die Möglichkeit der stationären Versorgung von Patienten in einem der beiden Vertragskrankenhäuser.

Dr. Jan Pasel und Dr. Christoph Krüss freuen sich auf Anfragen Interessierter Patientinnen und Patienten. Operative Eingriffe im Bereich der Plastisch-Rekonstruktiven Medizin sind Vertrauenssache und Patienten sollten nicht nur vom fachlichen Geschick eines Arztes überzeugt sein oder vom Preis: Ebenso wichtig ist eine gute und zufrieden stellende Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Dabei bestätigen viele und durchweg äußerst positive Stimmen ehemaliger Patientinnen und Patienten Dr. Pasel und Dr. Krüss genau das: Fachliche Kompetenz und Können gepaart mit sympathischem und vertrauensvollem Auftreten. Ein Feedback, das für sich spricht.

Stadtteile: Hamburg Neustadt

In Hamburg gibt es immer Plätze oder auch Stadtteile, welche aus der Masse herausstechen. Für Besucher, die etwas Besonderes erleben oder sehen möchten, lohnt sich ein Besuch im Hamburger Stadtteil Neustadt.
Der Stadtteil hat viele der Sehenswürdigkeiten, welche in jedem Reiseführer stehen. Der Hamburger Michel als auch der Jungfernstieg sind zwei gute Beispiele für diesen vielseitigen Stadtteil von Hamburg. Auch die Hamburger Staatsoper befindet sich in diesem Stadtteil.

Der Stadtteil Neustadt ist leicht zu erreichen

Gerade wenn das Wetter mitspielt, bietet sich ein Spaziergang durch die Neustadt an. Das Wasser, also die Binnenalster ist immer in Reichweite, sodass es auch im Sommer nicht allzu heiß wird. Wer Lust auf eine Alsterschifffahrt hat, kann an einem der Einstiege einfach zusteigen. Die Ticketpreise sind auch nicht allzu teuer und der Blick vom Wasser auf die Stadt ist unverwechselbar.
Die Neustadt liegt westlich der Altstadt und östlich von St. Pauli und ist ganz leicht mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit der U1 gibt es die Möglichkeit, am Jungfernstieg oder am Stephansplatz auszusteigen. Der Stadtteil erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 2,2 km². Es kann demnach alles bequem zu Fuß erreicht werden. Insgesamt besteht der Stadtteil rund um die Nikolaikirche aus vier Ortsteilen: der südliche Abschnitt 104 mit dem Portugiesenviertel mit vielen portugiesischen, aber auch spanischen Restaurants und alten Seemannskirchen, der Ortsteil 105 mit Gerichtsgebäuden und Gefängnis, der Ortsteil 106 mit dem Michel und der Ortsteil 107 mit dem Alten Botanischen Garten und bekannten Einkaufsstraßen wie dem Jungfernsteig.

Das ideale Viertel für alle, welche Shopping lieben

Gerade Brückenliebhaber werden auf ihre Kosten kommen. Denn sowohl die Stadthausbrücke als auch zwei Landungsbrücken befinden sich in Hamburg-Neustadt. Der Stadtteil wird gleich von zwei Flüssen begrenzt. Er liegt genau zwischen der Elbe und der eben genannten Alster. Nach Norden und Süden grenzen alte Wallanlagen den Stadtteil ab. Zwischen den beiden Gewässern leben rund 70 Prozent der Einwohner Hamburgs. Im Stadtteil Neustadt sind es insgesamt rund 12500 Einwohner.

Eine ideale Einkaufsmöglichkeit findet man am Jungfernstieg, der sich in den letzten Jahren deutlich verschönert hat, am Gänsemarkt und am Alsterfleet. Die Uferpromenade des Jungfernsteigs wird mittlerweile von zahlreichen Bäumen geschmückt. Wohnaccessoires, Mode als auch Feinkost sind nur ein kleiner Teil von den Dingen, welche hier eingekauft werden können. Es lohnt sich auch im Alsterhaus zu verweilen, dem größten Einkaufszentrum in der Gegend.

Neben Geschäften zum Einkaufen befinden sich auch viele Banken im Osten des Stadtteils. Im Westen liegen dagegen die Wohngebiete. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören neben den bisher erwähnten Gebäuden auch das Bismarck-Denkmal in der Nähe der Landungsbrücken sowie der Großneumarkt mit historischen Gebäuden und Fassaden aus dem 18. Jahrhundert.
Auch zum Erholen und Entspannen lädt der Stadtteil ein: Hier gibt es zum einen den bekannten Park „Planten un Blomen“ mit seinen Wasserlichtspielen und den Gustav-Mahler-Park.

Veranstaltungsreihe BESONDERS

Besonders schön und besonders lecker. Wenn ein solches Motto für eine Veranstaltung oder auch Messe ausgesprochen wird, dann ist das kein Zufall. Denn hier können Besucher in der Tat nach allen Sinnen genießen oder das Genießen erlernen.
Es wird aber längst nicht nur leckeres Essen angeboten. Es gibt auch hochwertiges Design, vieles davon ist handgemacht. Also genau das Richtige für alle, welche sich fernab von Massenprodukten für das „Besondere“ interessieren.

Auf dem Design und Food Market wird natürlich dazu eingeladen, zu schlemmen und einfach mal das einzukaufen, wonach einem gerade ist. Die Ausstellung teilt sich in zwei Bereiche auf. Im Frühjahr widmet sich alles dem Thema besondersschön, was zum Frühling oder Frühjahr gehört. Designer, Dienstleister und Künstler aus kleineren Werkstätten, Ateliers und Geschäften stellen ihre Produkte aus.
Im Herbst geht es dann zum Genießen über. Hierbei ist das Thema besonderslecker Programm. An zahlreichen Ständen kann man sich kulinarischen Highlights hingeben.

Doch wo findet solch eine Genussmesse nun statt? Sie fand bisher immer im Museum der Arbeit statt. Dabei hat Genießen nichts mit Arbeit zu tun. Und so war der Name der Location immer etwas irreführend. In diesem Jahr wurde eine neue Location gewählt. Jetzt befindet sich die Genussmesse in Altona im Cruise Center. Jeder der gern in der Küche arbeitet, kocht und ausprobiert, wird die Messe lieben. Denn es dreht sich alles um gutes Essen, frische und innovative Produkte.

Eine Messe, für die besonderen Dinge in der Küche

Insgesamt sind es bis zu 80 Aussteller, welche sich jedes Jahr aus ganz Deutschland in Hamburg versammeln, um ihre neuesten Produkte vorstellen zu können. Egal ob einem nun nach etwas Süßen oder Saftigen ist, hier kommt jeder Geschmack auf seine Kosten.
Das fängt beim selbst gestalteten Geschirr und endet beim handgewebten Brotbeutel. Nachhaltig und einzigartig, mehr kann von Küchenutensilien nicht erwartet werden. Denn selbst aus den Dingen, welche tagtäglich verwendet werden, lassen sich schönere Dinge herstellen. Und das Beste daran ist, dass bei den Lebensmitteln zum Probieren, kein Cent ausgegeben werden muss. Das macht es auch leichter, den eigenen Geschmack zu finden oder sich neu zu entdecken. Die Messe oder auch der Markt findet jedes Jahr Anfang Oktober an zwei Tagen statt.

Eine einmalige Atmosphäre für Genießer

Gerade in der „Vorweihnachtszeit“ nutzt so mancher Besucher auch die Gelegenheit, ein schickes und kulinarisches Geschenk für Weihnachten zu finden. Wenn zum Beispiel ein guter Wein gesucht wird, welcher so vielleicht gar nicht im freien Handel zur Verfügung steht, lohnt sich ein Besuch auf der Messe. Das gastronomische Angebot ist vielseitig und genau aus diesem Grund ist es möglich, dass sich auch Gastronomen oder jene, welche aus der Gastronomie kommen, mit der Messe anfreunden können. Sie können sich hier neue Inspirationen holen oder ihre eigenen Gäste mit ungewöhnlichem Design überraschen.

Der kulinarische Interessent hat an den zwei Tagen von morgens bis abends Zeit, sich durch alle Genüsse hindurch zu probieren. Und für jene, welche nicht nur Schauen, sondern auch selbst aktiv sein wollen, gibt es verschiedene Workshops zum Ausprobieren. Für Weinliebhaber, Backfreunde oder Biergenießer – für beinahe jedes Thema gibt es einen Workshop.

Blickfang – Die Designmesse in den Deichtorhallen

Die Deichtorhallen haben Geschmack, zumindest dann, wenn es um gutes Design geht. Besucher dürfen sich auf einmalig schöne Stücke freuen. Mit bis zu 150 Designern ist es auch eine der größten Designer-Ausstellungen und Messen, welche Hamburg zu bieten hat.
Hamburg ist eine Weltstadt. Genau aus diesem Grund werden jedes Mal Designer aus der ganzen Welt erwartet. Designer können sich auf der Designer Messe untereinander austauschen und Kontakte schmieden.

Vom modernen bis hin zum klassischen Design darf von der Messe alles erwartet werden, was gute Laune macht. Dabei müssen es nicht nur Möbel sein. Auch Mode und Schmuck stehen im Blickpunkt der Messe. Aufgrund der zahlreichen Designer, welche hier zu Gast sind, kann die Messe als die Größte in Deutschland angesehen werden.
Sie findet immer Anfang September statt. Wer also in den Genuss der vielen Designhighlights kommen möchte, muss es nächstes Jahr wieder probieren.

Internationale Künstler und Designer

Es ist vor allem die Mischung aus internationalen als auch jungen Designer, welche den Unterschied der Messe ausmacht. Hier wird auch den noch unbekannten Designern eine Bühne gegeben. Für alle, welche selbst mal Hand anlegen oder ihrer Fantasie freien Lauf lassen möchten, werden in einem Workshop dazu animiert. Denn Design soll nicht nur zum Anschauen da sein, sondern auch zum Erleben. Nur wer mit allen Sinnen Design erleben kann, weiß dessen Vorteile zu schätzen.

Was wirklich ein Blickfang ist und was nicht, wird jedes Jahr von einer Jury bewertet und überprüft. Viele aufstrebende Marken wie Anna Veit oder auch Jonas Hansen geben sich die Ehre. Es muss allerdings beachtet werden, dass die Design-Messe nicht immer in Hamburg zu besuchen ist. Sie findet im Wechsel in verschiedenen Städten statt. Ein weiterer Grund, welcher das besondere Extra der Messe auszeichnet. Österreich und die Schweiz werden nämlich auch mit eingebunden. Es sind insgesamt fünf Standorte, welche sich regelmäßig abwechseln. Wenn also fünf Jahre gewartet wird, kann auch wieder hochwertiges Design in Hamburg genossen werden.

Fünf Städte und viele Designer warten

Basel, Hamburg, Stuttgart, Wien und Zürich sind die Städte, in welchen die Blickfang Messe immer wieder zu Gast ist. Das macht es auch gerade für internationale Künstler leichter, Fuß zu fassen. Für einen deutschen Künstler, welcher sich bereits in Deutschland einen Namen gemacht hat, kann der Sprung in die Schweiz oder auch Österreich von großer Bedeutung sein.

Es sind jedes Jahr bis zu 90.000 Besucher, welche die Messen besuchen und dafür sorgen, dass sie auch stattfinden kann. Natürlich gibt es hier auch Preise für die Designer zu gewinnen. Wer dabei sein möchte, wie der eigene Lieblingsdesigner vielleicht bald zu einem großen Designer wird, darf sich die Messe nicht entgehen lassen.
Wie man es von einer guten Messe gewohnt ist, kann auch hier auf gut sortierte Bereiche gesetzt werden. Das bedeutet, dass die Designer nicht wild durcheinander gewürfelt werden. Der Besucher hat dadurch auch die Möglichkeit, jedem Designer den Respekt entgegen zu bringen, welchen er verdient. Wahre Designwunder können dann erwartet oder bestaunt werden.

Viele der Besucher nutzen solch eine Messe auch zur Inspiration für eigene Ideen. Wer die Deichtorhallen bei der nächsten Messe besuchen möchte, der muss nur die Deichtorstraße merken. Hamburg ist generell offen für neue Ideen. Und so gibt es neben dieser Designermesse auch noch weitere Mode- und Designausstellungen, die gutes Design präsentieren, wie z. B. der Designmarkt im Hanseviertel.
Die Messe gibt es nun schon 20 Jahre. Auf der gleichnamigen Seite ist es online sogar möglich, sich die passenden Tickets für die Messe im Vorfeld zu besorgen. Auch der nächste Termin für die Designmesse Blickfang steht schon fest. Vor allem deutsche Besucher dürfen sich dann freuen, da die Messe im kommenden Jahr 2019 nach Hamburg kommt.

Alles Wissenswerte über das Leben in der Hansestadt Hamburg

Jedes Jahr entschließen sich circa 80.000 Menschen dazu, ihren Wohnsitz in die Stadt Hamburg und deren Umland zu verlegen.

Ein männlicher Einwohner von Hamburg kann mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 77,4 Jahren rechnen, während die weiblichen Einwohner eine durchschnittliche Lebenserwartung von 82,3 Jahren haben. Frauen leben in Hamburg also meist länger als die Männer.

1.Hamburg ist die allererste Großstadt in Deutschland in der Segwayfahren erlaubt wurde.
2.In Hamburg gibt es die meisten Handys.
3.Am Jungfernstieg hat der größte Apple Store Deutschlands seinen Sitz.
4.In Hamburg Barmbek arbeiten die Feuerwehrmänner von Deutschland, die die meisten Notrufe erhalten.
5.1894 wurde in Hamburg der erste elektrische Straßenbahnverkehr des Landes eingeführt.
6.Die Versicherungspflicht für alle Hunde laut Hundegesetz wurde zuerst in Hamburg vorgeschrieben.
7.Hamburger Polizisten waren in Deutschland die ersten, die im Dienst Harley-Davidson Motorräder fahren durften.
8.Das weltgrößte Solarboot, die Alster Sonne, fährt auf der Alster in Hamburg.
9.Die kleinste Freiwillige Feuerwehr von Deutschland befindet sich auf der Nordseeinsel Neuwerk, die zu Hamburg gehört.
10.Ebenfalls auf der Insel Neuwerk ist auch die kleinste Schule Deutschlands ansässig. Dort gibt es lediglich einen Lehrer, der nur vier Kinder unterrichtet.
11.Die meisten Websites von Deutschland werden von Hamburg aus betrieben.
12.Die in Hamburg erbaute Elbphilharmonie gehört zu den besten Konzerthäusern weltweit.
13.Das Deutsche Schauspielhaus ist europaweit das größte Sprechtheater und gleichzeitig die größte deutschsprachige Sprechbühne.
14.Auf dem Festival der Kulturen Hamburg präsentieren sich circa 100 Nationen und machen diese Open Air Veranstaltung zu einem internationalen Fest der Begegnungen.
15.Am 9. Juni 1929 wurde die Sendereihe Hamburger Hafenkonzert zum ersten Mal produziert und ist heute, nach über 3000 Sendungen, die älteste Life Rundfunk Sendereihe der Welt.
16.1887 gründete man in Hamburg das erste Seemannsheim.
17.Die weltberühmte Currywurst ist eine Hamburger Erfindung von 1947.
18.Hamburg ist nach New York und London an Stelle drei der größten Musical Städte der Welt.
19.Der Hamburger Otto Versand ist das größte Versandhaus der Welt.
20.Auch was die Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes angeht ist Hamburg Spitzenreiter.
21.Der Hamburger Hafengeburtstag ist das weltweit größte Hafenfest.
22.Nur in Hamburg auf dem Kiez gibt es jedes Jahr einen erotischen Weihnachtsmarkt. Er trägt den Namen Santa Paula.
23.1953 fand die Gründung des Deutschen Kinderschutzbundes in Hamburg statt.
24.Hagenbeck´s Tierpark ist der erste Tierpark der Welt, der keine Gitter mehr verwendet. Gegründet wurde er 1907 in Hamburg Stellingen.